DeFi Technologies treibt die Expansion in Europa voran – gleichzeitig läuft in den USA ein juristisches Verfahren, das Investoren aufhorchen lässt. In Großbritannien öffnet eine neue Zulassung den Zugang zum wichtigen Retail-Markt. Doch parallel steht das Unternehmen wegen Vorwürfen zu Aussagen rund um Strategie und Umsatz-Ausblick vor Gericht.

Valour öffnet den UK-Retailmarkt

Die Tochter Valour hat von der britischen Finanzaufsicht FCA und der London Stock Exchange die Genehmigung erhalten, zwei renditetragende Krypto-ETPs auch an Privatanleger im Vereinigten Königreich zu vertreiben. Konkret geht es um:

  • 1Valour Bitcoin Physical Staking ETP
  • 1Valour Ethereum Physical Staking ETP

Bisher durften diese Produkte in der Region nur an professionelle Investoren verkauft werden. Die ETPs sollen eine physisch hinterlegte Abbildung von Bitcoin bzw. Ethereum bieten. Hinzu kommt eine Staking-Rendite, die sich im Net Asset Value (NAV) widerspiegeln soll. Die Freigabe gilt seit Montag.

Sammelklage in den USA läuft weiter

Gleichzeitig sieht sich DeFi Technologies in den USA mit einer Securities-Fraud-Sammelklage konfrontiert. Eingereicht wurde sie beim U.S. District Court for the Eastern District of New York. Die Klage bezieht sich auf Investoren, die zwischen 12. Mai 2025 und 14. November 2025 Wertpapiere des Unternehmens erworben haben.

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Im Kern geht es um den Vorwurf, das Unternehmen habe wesentliche Aussagen falsch oder irreführend dargestellt und wichtige Informationen zum Geschäft und zum Umsatz-Ausblick nicht offengelegt. Im Fokus steht dabei die DeFi-Alpha-Arbitrage-Strategie. Laut Klage habe es nicht kommunizierte Verzögerungen bei der Umsetzung gegeben. Zudem werden Wettbewerbsdruck und mögliche Folgen für die Fähigkeit genannt, die Umsatzprognose für 2025 zu erreichen.

Für Investoren lief die Frist, einen Antrag zu stellen, um als Lead Plaintiff aufzutreten, am Freitag ab.

Der Auslöser: Q3 und gesenkte Prognose

Die juristischen Schritte folgten auf die Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal 2025 am 14. November 2025. Damals meldete DeFi Technologies sinkende Umsätze und senkte die Umsatzprognose für 2025 deutlich. Als Begründung nannte das Unternehmen eine „Verzögerung bei der Umsetzung von DeFi-Alpha-Arbitrage-Chancen“. Außerdem kündigte DeFi Technologies einen CEO-Wechsel an: Der CEO sollte in eine beratende Rolle wechseln.

Damit stehen nun zwei Entwicklungen nebeneinander: mehr Vertriebsspielraum im UK-Retailgeschäft auf der einen Seite – und ein laufendes US-Verfahren, das sich direkt auf Kommunikation und Erwartungen rund um das Wachstum 2025 bezieht.

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