D-Wave bekommt Rückenwind von Analystenseite – und legt zugleich den Termin für die nächsten Zahlen fest. Dazu kommen frische Hinweise auf kommerzielle Traktion nach einer Übernahme und zwei größeren Verträgen. Doch wie belastbar ist der jüngste Optimismus, wenn Ende des Monats die Kennzahlen auf den Tisch kommen?

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- TD Cowen startet die Beobachtung mit „Buy“
- Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 kommen vor US-Börsenstart am 26. Februar, inklusive Conference Call
- Übernahme von Quantum Circuits (QCI) soll die Gate-Model-Roadmap beschleunigen
- Zwei neue Vereinbarungen: 10 Mio. US-Dollar (2 Jahre, QCaaS) und 20 Mio. US-Dollar (Universität, Advantage2-System)

TD Cowen startet Coverage

Gestern hat TD Cowen die Beobachtung von D-Wave Quantum Inc. aufgenommen und die Aktie mit „Buy“ eingestuft. Als Argument nennt das Research-Haus D-Waves Position im Bereich Quantum Annealing. Daraus könnten demnach Wachstumstreiber entstehen – sowohl über Systemverkäufe als auch über Cloud-Services.

Zusätzlich verweist TD Cowen auf die jüngste Übernahme von QCI-Technologie. Sie soll das supraleitende Gate-Programm beschleunigen und damit helfen, den adressierbaren Markt auszuweiten.

Zahlen am 26. Februar

Ebenfalls gestern kündigte das Unternehmen an, die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 am 26. Februar vor Handelsbeginn zu veröffentlichen. Am selben Tag ist ein Conference Call geplant, in dem das Management die Resultate und den Geschäftsausblick erläutern will.

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Damit rückt ein klarer Termin in den Fokus: Die Meldungen der vergangenen Wochen werden sich an den kommenden Zahlen messen lassen.

Übernahme und größere Verträge

Im Januar hat D-Wave die Übernahme von Quantum Circuits, Inc. (QCI) abgeschlossen. Ziel ist es, die Gate-Model-Roadmap spürbar voranzubringen. Ein erstes kommerzielles Gate-Model-System will das Unternehmen möglichst schon 2026 auf den Markt bringen – ergänzend zu den etablierten Annealing-Systemen.

Parallel meldete D-Wave zwei größere Vereinbarungen:
- Ein zweijähriger QCaaS-Vertrag über 10 Mio. US-Dollar mit einem nicht genannten Fortune-100-Unternehmen zur Entwicklung und Implementierung quantenbasierter Anwendungen.
- Ein 20 Mio. US-Dollar-Abkommen mit der Florida Atlantic University zur Installation eines Advantage2 Annealing-Quantencomputers.

Im Quelltext wird das als Schritt weg von kleineren Proof-of-Concepts hin zu größeren, umsatzrelevanten Verträgen eingeordnet.

Zum nächsten Fixpunkt wird damit der 26. Februar: Dann liefern Quartals- und Jahreszahlen den konkreten Rahmen, ob die jüngsten strategischen Schritte und die genannten Vertragsvolumina bereits sichtbar in die Performance einzahlen.

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