Ethereum: Warnsignal bei 1.900 Dollar
Ethereum-Anleger brauchen derzeit starke Nerven. Die zweitgrößte Kryptowährung der Welt hat am Freitag kurzzeitig die wichtige Marke von 1.900 US-Dollar unterschritten und handelt tief im roten Bereich. Verantwortlich für den neuerlichen Druck sind nicht nur charttechnische Faktoren, sondern vor allem eine drastische Trendwende bei den großen institutionellen Investoren.
Institutionelle ziehen Kapital ab
Der jüngste Kursrutsch korreliert direkt mit massiven Abflüssen aus den US-Spot-ETFs. Daten von SoSoValue belegen einen Stimmungsumschwung: Allein am 11. Februar zogen Anleger netto 129,1 Millionen US-Dollar ab. Diese Bewegung macht die zuvor verzeichneten leichten Zuflüsse zunichte und signalisiert wachsende Vorsicht.
Besonders betroffen war der Fidelity-Fonds (FETH) mit einem Abfluss von rund 67,1 Millionen US-Dollar an einem einzigen Tag, gefolgt von BlackRocks ETHA mit knapp 29,4 Millionen US-Dollar. Analysten werten diese Rückgaben als Zeichen dafür, dass Großanleger ihre Risiken ("De-Risking") reduzieren, da es Ethereum aktuell nicht gelingt, sich vom breiteren Marktabschwung abzukoppeln.
Sorge vor dem „verlorenen Jahrzehnt“
Zusätzlich belastet eine düstere fundamentale Einschätzung die Marktstimmung. Ein von Bitget News zitierter Bericht warnt vor einem möglichen „verlorenen Jahrzehnt“ für die Kryptowährung. Das Argument: Bereinigt um die US-Inflation bietet die aktuelle Bewertung kaum reale Rendite für Halter, die bereits zu den Hochs von 2018 (um 1.400 US-Dollar) eingestiegen sind.
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Mit einem Kursverlust von rund 35,5 Prozent seit Jahresbeginn 2026 wächst die Sorge, dass das bloße Halten ohne Staking-Erträge über einen achtjährigen Horizont hinweg schlechter abschneidet als risikofreie Geldmarktanlagen.
Kritische Marke im Test
Der Verkaufsdruck führte am Freitag zu einem Test der psychologisch wichtigen 1.900-Dollar-Unterstützung. Mit einem Tagestief von 1.899,12 US-Dollar wurde diese Marke kurzzeitig durchbrochen, bevor sich der Kurs leicht auf rund 1.945 US-Dollar erholte. Technische Analysten werten den kurzen Rutsch unter die Unterstützung jedoch als Alarmzeichen: Sollte sich der Kurs nachhaltig unter diesem Niveau etablieren, drohen weitere Abgaben bis in den Bereich von 1.740 US-Dollar.
Die Marktverfassung bleibt äußerst fragil. Während On-Chain-Daten noch eine gewisse Robustheit zeigen, dominieren kurzfristig die makroökonomischen Gegenwinde und der Rückzug institutioneller Gelder. Angesichts geschätzter nicht realisierter Verluste von über 5 Milliarden US-Dollar weltweit fehlt dem Markt aktuell der zündende Funke für eine nachhaltige Trendwende.
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