D-Wave Quantum Aktie: Hoffnung fehlt!
D-Wave Quantum meldet für 2025 Rekordumsätze und die höchste Liquidität der Firmengeschichte. Doch ein enttäuschendes viertes Quartal und hoher Geldbedarf dämpfen die Euphorie. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine Expansion im US-Regierungs- und Verteidigungssektor voran.
Rekordjahr mit Schwächen im Detail
Der Jahresumsatz 2025 kletterte um 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar. Das klingt eindrucksvoll, relativiert sich aber angesichts der Bewertung: Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei über 260. Der Bruttogewinn stieg um 265 Prozent, während die Liquidität mit 884 Millionen Dollar einen Höchststand erreichte.
Das vierte Quartal fiel hingegen schwächer aus als erwartet. Am 26. Februar 2026 veröffentlichte D-Wave Zahlen, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Der bereinigte Verlust je Aktie betrug 0,09 Dollar bei Einnahmen von 2,8 Millionen Dollar – Analysten hatten mit einem Verlust von 0,06 Dollar je Aktie und Erlösen von 3,7 Millionen Dollar gerechnet.
Die Jahresbuchungen sanken um 22 Prozent auf 18,7 Millionen Dollar. Der Verlust je Aktie wuchs um 48 Prozent auf 1,11 Dollar. Besonders ins Gewicht fällt der negative freie Cashflow von 75,8 Millionen Dollar – 69 Prozent mehr als 2024.
Übernahme und Regierungsoffensive
D-Wave gab die Übernahme von Quantum Circuits bekannt, einem Spezialisten für fehlerkorrigierte supraleitende Quantencomputer. Der Kaufpreis beläuft sich auf 550 Millionen Dollar, zahlbar in Aktien (300 Millionen) und bar (250 Millionen). Die Dual-Rail-Technologie von Quantum Circuits soll hochwertigere Qubits mit deutlich geringerem Ressourcenbedarf ermöglichen. Ein erstes System ist für 2026 angekündigt.
Parallel richtete das Unternehmen eine eigene Geschäftseinheit für den US-Regierungsmarkt ein. Die Leitung übernahm Jack Sears Jr., der mehr als 25 Jahre Erfahrung im Verteidigungs- und Raumfahrtsektor mitbringt.
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Am 19. Februar 2026 trat D-Wave als Gründungsmitglied dem Southeastern Quantum Collaborative bei. Die Initiative vereint Universitäten, Unternehmen und Behörden zur Förderung von Quantentechnologie im Südosten der USA. Da Davidson Technologies bereits ein D-Wave-System in Huntsville betreibt, könnte die Mitgliedschaft die Positionierung im Regierungsgeschäft stärken.
Starker Jahresstart bei Buchungen
Im Januar 2026 verbuchte D-Wave Aufträge über 30 Millionen Dollar. Bis zum 25. Februar überstiegen die Buchungen des ersten Quartals bereits 32,8 Millionen Dollar – darunter ein achtstelliger Vertrag für Quantencomputing as a Service. Diese Dynamik stützt die Prognose des Managements, wonach die zweite Jahreshälfte 2026 deutlich stärker ausfallen soll.
Volatiles Marktumfeld
Die Aktie schwankte in den vergangenen zwölf Monaten zwischen 4,45 und 46,75 Dollar. Nach dem Quartalsbericht legte sie in der Berichtswoche um vier Prozent zu, während S&P 500 und Nasdaq nachgaben.
Evercore ISI und Mizuho senkten ihre Kursziele nach den Q4-Zahlen. Die meisten von S&P Global Market Intelligence befragten Analysten erwarten dennoch, dass D-Wave ab 2028 positiven freien Cashflow erwirtschaften könnte.
Die Marktkapitalisierung liegt bei rund sieben Milliarden Dollar. Der nächste Quartalsbericht ist für den 20. Mai 2026 angesetzt. Mit seiner Liquidität von 884 Millionen Dollar verfügt D-Wave über ausreichend Mittel, um bei aktueller Verlustrate über ein Jahrzehnt zu operieren.
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