Die Aktie von D-Wave Quantum geriet gestern unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass das Top-Management Anteile verkauft hat. Doch heute zeichnet sich bereits eine Gegenbewegung ab, da die Hintergründe der Transaktionen das Bild relativieren. Während Insider Kasse machen, bekräftigen Analysten ihre hohen Kursziele und sorgen für neue Zuversicht.

Hintergründe der Insider-Verkäufe

Auslöser für den Kursrutsch von knapp 5 Prozent am Donnerstag waren Pflichtmitteilungen an die Börsenaufsicht. CEO Dr. Alan Baratz und CFO John Markovich trennten sich von Aktienpaketen. Baratz veräußerte über 35.000 Anteile zu einem Durchschnittskurs von 28,06 US-Dollar, was seinen Bestand um gut 1,3 Prozent reduzierte. Auch Finanzvorstand Markovich und EVP Diane Nguyen stießen Papiere ab.

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Für die Einordnung ist jedoch der Verkaufsgrund entscheidend: Die Transaktionen dienten primär der Deckung von steuerlichen Verpflichtungen aus der Zuteilung von Aktienoptionen (RSUs). Es handelt sich folglich nicht um eine Flucht des Managements aus dem eigenen Unternehmen. Der Markt scheint diese Nuance heute zu honorieren, da der Kurs im vorbörslichen Handel am Freitag wieder in Richtung 30 US-Dollar klettert.

Wachstum und Analysten-Support

Ungeachtet der administrativen Verkäufe stärken Analysten dem Quantencomputing-Spezialisten den Rücken. Cantor Fitzgerald bekräftigte heute das "Overweight"-Rating mit einem Kursziel von 40 US-Dollar. Dies geschieht vor dem Hintergrund der aggressiven Expansionsstrategie, insbesondere der jüngsten 550 Millionen Dollar schweren Übernahme von Quantum Circuits, Inc.

Auch die Bilanz stützt den Optimismus. Mit über 836 Millionen Dollar Cash ist die Liquidität gesichert, um sowohl den Baranteil der Übernahme zu stemmen als auch den operativen Betrieb zu finanzieren. Der Umsatzsprung von über 105 Prozent im dritten Quartal unterstreicht zudem die wachsende kommerzielle Akzeptanz der Cloud-Services des Unternehmens.

Ausblick

Für die weitere Kursentwicklung ist der formale Abschluss der Übernahme von Quantum Circuits entscheidend, der bis Ende Januar erwartet wird. Zudem könnte die "Qubits 2026 User Conference" (27.-28. Januar) als nächster Katalysator wirken, wenn das Management die integrierte Technologie-Roadmap vorstellt. Technisch muss die Aktie den Widerstand bei 31,36 US-Dollar überwinden, um den Weg zum Analystenziel von 40 US-Dollar zu ebnen. Solange die Unterstützung bei 28 US-Dollar hält, bleibt das übergeordnete Chartbild konstruktiv.

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