Commerzbank Aktie: Ziele rauf
Die Commerzbank dreht an zwei Stellschrauben zugleich: höhere Gewinnziele bis 2026 und mehr Geld zurück an die Aktionäre. Das ist auch eine Ansage in Richtung Unicredit, die inzwischen rund 29% hält und eine Übernahme anstrebt. Doch wie untermauert die Bank ihre Eigenständigkeit konkret?
Höheres Gewinnziel – und straffere Effizienz
Am Mittwochabend hat die Bank ihre mittelfristigen Finanzziele angehoben. Für 2026 peilt sie nun ein Nettoergebnis von mehr als 3,2 Mrd. Euro an.
Das Fundament soll vor allem über Kosten und Erträge kommen: Die Cost-Income-Ratio soll bis 2026 auf 54% sinken. Gleichzeitig erwartet die Bank, dass der Zinsüberschuss im laufenden Jahr auf 8,5 Mrd. Euro steigt. Beim Provisionsüberschuss stellt sie bis 2026 ein Plus von rund 7% in Aussicht.
Mehr Dividende und neuer Rückkauf
Im Zentrum der neuen Linie steht eine deutlich ausgeweitete Kapitalrückführung. Für 2025 plant der Vorstand eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie. Zusätzlich kündigte die Bank ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 540 Mio. Euro an.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Gewinnziel 2026: > 3,2 Mrd. Euro
- Ergebnis 2025: gut 2,6 Mrd. Euro
- Dividende (Vorschlag): 1,10 Euro je Aktie
- Aktienrückkauf: bis zu 540 Mio. Euro
- Unicredit-Anteil: ca. 29%
2025 knapp unter Rekord – und Umbau im Firmenkundengeschäft
Das Geschäftsjahr 2025 schloss die Bank mit einem Konzernergebnis von gut 2,6 Mrd. Euro ab. Trotz hoher Restrukturierungskosten für den laufenden Stellenabbau lag das Ergebnis nur knapp unter dem Rekordwert des Vorjahres.
Parallel stellt die Bank ihr Führungsteam im Firmenkundensegment um: Carmen Müller übernimmt zum 1. März 2026 die Leitung der Mittelstandsbank Süd. Sascha Malsy (zuvor ING Deutschland) wird zum 1. Juli 2026 neuer Bereichsvorstand für die Mittelstandsbank Mitte-Ost.
Im Handel am Donnerstag reagierte die Aktie auf die Ankündigungen fester. Treiber waren vor allem die angehobenen Ziele sowie die höhere Ausschüttung inklusive Rückkaufprogramm – beides soll die Attraktivität der Aktie erhöhen und die Eigenständigkeit gegenüber den Übernahmeambitionen aus Mailand stützen.
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