Commerzbank Aktie: weiteres Aufwärtspotenzial!
Die Commerzbank präsentierte gestern Zahlen, die selbst optimistische Anleger überraschten. Der Nettogewinn 2025 erreichte 2,63 Milliarden Euro – bereinigt um Restrukturierungskosten sogar satte 3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent gegenüber 2024. Allein im vierten Quartal steuerte die Bank 737 Millionen Euro bei, deutlich mehr als Analysten auf dem Zettel hatten.
Besonders bemerkenswert: Das operative Ergebnis kletterte um 18 Prozent auf 4,51 Milliarden Euro – ein historischer Bestwert für das Institut. Die Gesamterlöse legten um rund 10 Prozent auf 12,17 Milliarden Euro zu. Treiber waren vor allem das Provisionsgeschäft mit einem Plus von 7 Prozent auf 4,03 Milliarden Euro sowie die starke Performance der polnischen Tochter mBank.
Aktionäre dürfen sich freuen
Die Bank lässt ihre Anteilseigner an dem Erfolg teilhaben – und zwar großzügig. Die Dividende soll von 0,65 Euro auf 1,10 Euro steigen. Zusätzlich startet ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 540 Millionen Euro, das bis zum 26. März 2026 abgeschlossen sein soll. Erst im Dezember 2025 hatte die Commerzbank bereits ein Rückkaufprogramm über 1 Milliarde Euro beendet.
Insgesamt schüttet das Institut damit den kompletten bereinigten Gewinn aus – eine Ausschüttungsquote von 100 Prozent. Diese Politik soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden: Für 2026, 2027 und 2028 plant die Bank, jeweils 100 Prozent des Nettogewinns an die Aktionäre zurückzugeben.
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Prognose angehoben
Noch wichtiger als die Vergangenheit ist der Blick nach vorne – und hier wird es richtig interessant. Die Commerzbank hebt ihre Gewinnprognose für 2026 an: Statt der ursprünglich avisierten 3,2 Milliarden Euro peilt das Management nun ein Ergebnis oberhalb dieser Marke an. Auch der Nettozinsüberschuss wurde nach oben korrigiert – von 8,4 Milliarden auf 8,5 Milliarden Euro.
Die Kostenquote soll günstiger ausfallen als bisher geplant, während das Provisionsgeschäft um weitere 7 Prozent wachsen soll. Langfristig bleibt das ehrgeizige Ziel von 4,2 Milliarden Euro Nettogewinn bis 2028 bestehen. Angesichts der aktuellen Entwicklung wirkt dieses Vorhaben durchaus realistisch.
Während heute Nachmittag der US-Arbeitsmarktbericht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen dürfte, hat die Commerzbank bereits ihre Hausaufgaben gemacht. Die Zahlen zeigen: Das Restrukturierungsprogramm greift, die Ertragskraft steigt und die Aktionäre profitieren unmittelbar. Ob dieser Schwung ausreicht, um den Kurs nachhaltig anzutreiben, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
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