Coca-Cola Aktie: Teurer Dämpfer
Der Getränke-Gigant lieferte im vierten Quartal zwar beim Gewinn ab, doch der Umsatz ließ Wünsche offen. Eine überraschende Milliarden-Abschreibung auf die Marke BodyArmor und ein vorsichtiger Ausblick verunsichern die Anleger zusätzlich. Ist die Wachstumsstory damit in Gefahr oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme vor dem angekündigten Führungswechsel?
Licht und Schatten im Quartal
Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen für das Schlussquartal 2025 zeichnen ein gemischtes Bild. Während der Nettoumsatz zwar um 2 Prozent auf 11,8 Milliarden US-Dollar kletterte, verfehlte er die Konsensschätzungen von rund 12,05 Milliarden US-Dollar deutlich. Erfreulicher sah es auf der Ergebnisseite aus: Dank effektivem Kostenmanagement und einem organischen Umsatzplus von 5 Prozent – getrieben durch Preiserhöhungen – legte der vergleichbare Gewinn je Aktie (EPS) um 6 Prozent auf 0,58 US-Dollar zu. Damit übertraf Coca-Cola die Prognosen der Wall Street leicht.
BodyArmor wird zum Problemfall
Ein massiver Belastungsfaktor im Bericht war die nicht zahlungswirksame Abschreibung von rund 960 Millionen US-Dollar auf die Marke BodyArmor. Coca-Cola hatte den Gatorade-Herausforderer erst 2021 für 5,6 Milliarden US-Dollar vollständig übernommen. Die drastische Wertberichtigung ist ein klares Signal, dass die Sportgetränke-Sparte die aggressiven Wachstumsziele des Konzerns bislang nicht erfüllen konnte. Dieser Schritt drückte spürbar auf die ausgewiesenen operativen Margen des Quartals.
Führungswechsel und Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2026 gibt sich das Management angesichts unsicherer globaler Marktbedingungen zurückhaltend. Der Konzern rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent und einem Anstieg des vergleichbaren Gewinns je Aktie von 7 bis 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 3,00 US-Dollar.
Diese Prognose fällt in eine Zeit des Umbruchs: James Quincey übergibt Ende März 2026 den CEO-Posten an den bisherigen COO Henrique Braun. Quincey bleibt dem Unternehmen als Executive Chairman erhalten. Auf Braun wartet nun die Aufgabe, das Unternehmen durch ein schwieriges internationales Marktumfeld zu navigieren und die Probleme bei BodyArmor anzugehen.
Die Marktreaktion fiel entsprechend unterkühlt aus. Die Aktie gab in den Handelssitzungen nach der Bekanntgabe rund 2 bis 4 Prozent nach und entfernte sich von ihren jüngsten Höchstständen. Trotz solider Gewinnentwicklung wiegen die Umsatzschwäche und die Abschreibung derzeit schwerer für die Investoren. Der Fokus richtet sich nun darauf, wie der neue CEO ab April neue Impulse setzen kann.
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