Die Commerzbank hat ihr jüngstes Aktienrückkaufprogramm planmäßig beendet. Zusammen mit der angekündigten Rekorddividende fließen damit 2,7 Milliarden Euro an die Aktionäre zurück – das entspricht dem gesamten bereinigten Nettoergebnis für 2025.

524 Millionen Euro in eigene Aktien investiert

Das im Februar gestartete Programm lief bis zum 9. März 2026. In diesem Zeitraum erwarb die Bank über Xetra und weitere Handelsplattformen insgesamt rund 15,7 Millionen eigene Aktien – zu einem Durchschnittspreis von 33,45 Euro je Papier. Das investierte Volumen beläuft sich auf 524 Millionen Euro, was 1,39 Prozent des Grundkapitals entspricht. Die erworbenen Aktien sollen vollständig eingezogen werden.

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Zusammen mit einem bereits im Dezember abgeschlossenen Rückkauf summieren sich die Rückflüsse über diesen Kanal auf 1,5 Milliarden Euro. CEO Bettina Orlopp bezeichnete den Abschluss als wichtigen Meilenstein der Kapitalrückgabe für das Geschäftsjahr 2025.

Rekordjahr als Grundlage

Die Basis für diese Ausschüttungen schuf ein starkes Geschäftsjahr: Die Bank übertraf ihre eigenen Ziele, erzielte eine zweistellige operative Eigenkapitalrendite und steigerte den Provisionsüberschuss im Jahresvergleich um sieben Prozent.

Ergänzend zu den Rückkäufen schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie vor – rund 1,2 Milliarden Euro in der Summe. Die Strategie sieht vor, diese Ausschüttungsquote von 100 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses auch in den kommenden Geschäftsjahren bis 2028 beizubehalten.

Der Einzug der zurückgekauften Papiere hat zudem einen strukturellen Effekt: Mit weniger umlaufenden Aktien steigt der relative Anteil bestehender Großinvestoren automatisch – ohne eigene Zukäufe. Trotz der positiven Unternehmensnachrichten notiert die Aktie derzeit rund 18 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs vom August 2025, was zeigt, dass das Marktumfeld die Ausschüttungsstory bislang nur begrenzt honoriert.

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