SMI: Dreifachdruck belastet Schweizer Börse
Der Schweizer Aktienmarkt steht dieser Tage unter keinem guten Stern. Geopolitische Spannungen, hartnäckige Inflation und Zollturbulenzen aus Washington – gleich drei Belastungsfaktoren drücken gleichzeitig auf die Stimmung.
Naher Osten vergiftet die Risikobereitschaft
Schon gestern schloss der SMI deutlich schwächer. Der Leitindex verlor 0,82 Prozent und beendete den Handelstag bei 12.958,59 Punkten. Den Ausschlag gaben vor allem die eskalierenden Spannungen im Persischen Golf. Nachdem Israel einem Bericht zufolge eine Bank in Teheran ins Visier genommen hatte, veröffentlichten mit dem Iranischen Revolutionsgarden verbundene Medien eine Liste amerikanischer Technologiekonzerne, denen eine Unterstützung israelischer Militäroperationen vorgeworfen wird. Die Nervosität der Anleger war an den Kurszetteln deutlich ablesbar: Sonova büßte 3,61 Prozent ein, Sandoz Group verlor 3,5 Prozent, und Givaudan gab knapp 3 Prozent nach.
Dazu gesellten sich enttäuschende US-Konjunkturdaten. Die amerikanische Inflationsrate verharrte im Februar bei 2,4 Prozent – exakt auf dem Januar-Niveau. Auch die Kerninflation blieb mit 2,5 Prozent unverändert. Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Fed erhielten damit einen weiteren Dämpfer.
Heute kommt der nächste Gegenwind
Auch am heutigen Donnerstag zeigt sich das Bild kaum freundlicher. Steigende Ölpreise – angeheizt durch Berichte über Angriffe auf Tanker – belasten die Märkte zusätzlich. Erschwerend hinzu kommen neue Zollankündigungen aus Washington, die das ohnehin angespannte globale Handelsklima weiter trüben. Einen eigenen Sonderdruck trägt der SMI durch die Roche-Bons, die heute ex-Dividende gehandelt werden und den Index technisch nach unten ziehen.
Kein Wunder also, dass sich die Kaufbereitschaft der Anleger in engen Grenzen hält. Solange die Lage im Nahen Osten unberechenbar bleibt und die Zollpolitik der US-Regierung für Unsicherheit sorgt, dürften die Bären das Terrain fest im Griff behalten.
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