Der Windturbinenbauer Nordex reitet operativ weiter auf der Erfolgswelle und zieht einen der größten Einzelaufträge des Jahres an Land. Der Stammkunde wpd ordert Anlagen für neun deutsche Windparks und bindet sich zudem langfristig an die Hamburger. Verhilft dieser Deal dem ohnehin starken Wachstumskurs zu noch mehr Stabilität?

Margenstarkes Servicegeschäft punktet

Insgesamt 40 Turbinen mit einer Gesamtkapazität von knapp 280 Megawatt liefert Nordex an den Projektentwickler wpd. Die Anlagen sind für Standorte in vier deutschen Bundesländern vorgesehen und sollen 2027 ans Netz gehen. Die eigentliche strategische Bedeutung des Deals liegt jedoch im Detail: Jeder der neun Windparks ist an einen 15-jährigen Premium-Servicevertrag gekoppelt.

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Solche langfristigen Wartungsvereinbarungen gelten in der Branche als äußerst margenstark. Sie generieren planbare, wiederkehrende Einnahmen und federn die typischen Schwankungen des klassischen Projektgeschäfts ab. Damit beantwortet Nordex die Frage nach der Stabilität seiner zukünftigen Erträge mit einem klaren strategischen Fokus auf den Ausbau des Service-Segments.

Rekordzahlen und Marktrückenwind

Der aktuelle Abschluss fügt sich nahtlos in die jüngste Unternehmensentwicklung ein. Bereits im abgelaufenen Jahr 2025 konnte Nordex seine operative Marge auf 8,4 Prozent mehr als verdoppeln und einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Zusätzlichen Antrieb erhält die gesamte Branche derzeit durch gesunkene Zinsen sowie den stark steigenden Energiebedarf, der unter anderem durch neue KI-Rechenzentren getrieben wird.

Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch am Kapitalmarkt wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von beachtlichen 44,84 Prozent und notiert mit aktuell 43,54 Euro nur hauchdünn unter dem erst gestern markierten 52-Wochen-Hoch.

Ob die Hamburger das hohe operative Tempo im neuen Geschäftsjahr nahtlos beibehalten, wird sich am 27. April 2026 mit der Vorlage des nächsten Quartalsberichts zeigen. Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz von bis zu 9,0 Milliarden Euro bei einer operativen Marge von 8 bis 11 Prozent an – der jüngste Großauftrag aus dem deutschen Heimatmarkt bildet für das Erreichen dieser Ziele ein solides Fundament.

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