Cardano: Expertenmeinungen dargestellt
Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat eine grundlegende Neuausrichtung der Ökosystem-Finanzierung vorgestellt. Statt wie bisher hauptsächlich Grants zu vergeben, soll die Cardano-Treasury künftig strategische Beteiligungen eingehen – inklusive eines möglichen ADA-Rückkaufmechanismus. Das alles fällt in einen März, der für das Netzwerk ohnehin schon vollgepackt ist.
Ein neues Finanzierungsmodell
Hoskinson räumte in seinem YouTube-Video „Cardano Funding 2026" offen ein, dass das Netzwerk zu viele Ressourcen in Infrastruktur gesteckt und dabei Nutzbarkeit und Nutzererfahrung vernachlässigt hat. Sein Vorschlag: Die Treasury investiert gezielt in Projekte und erhält dafür bis zu 30 Prozent von deren Token-Angebot. Steigen diese Token im Wert, werden sie verkauft – und der Erlös fließt in ADA-Käufe zurück. So soll ein selbstverstärkender Kreislauf entstehen, der On-Chain-Aktivität und ADA-Nachfrage gleichzeitig antreibt.
Für die Infrastrukturseite empfiehlt Hoskinson, drei bereits ausgereifte Node-Projekte zu fördern: Haskell, Rust und Go, gebündelt unter dem sogenannten Project Blueprint, ergänzt durch Hydra sowie die Programmiersprachen Aiken und Plutus. Die Gründungsorganisation EMURGO hat die neue Richtung öffentlich unterstützt und eine gemeinsame globale Marketingstrategie mit der Cardano Foundation angekündigt.
Zwei technische Meilensteine stehen bevor
Parallel zur Finanzierungsreform stehen im März zwei bedeutende Protokoll-Updates an.
Das „Van Rossem" Hard Fork (Protokoll Version 11) soll die Performance von Plutus Smart Contracts verbessern, neue kryptografische Funktionen einführen und die Node-Sicherheit erhöhen – ohne bestehende Smart Contracts zu beeinträchtigen. Hoskinson bestätigte Mitte Februar, dass der Zeitplan eingehalten wird.
Noch konkreter ist der Termin für Midnight, Cardanos datenschutzorientierte Sidechain: Der Mainnet-Launch ist für die letzte Märzwoche geplant. Midnight nutzt eine Zero-Knowledge Virtual Machine und ermöglicht Smart Contracts mit selektiver Offenlegung. Das Netzwerk arbeitet mit zwei Token: NIGHT für Governance und Block Rewards sowie DUST als nicht übertragbares Gebühren-Token.
Institutionelles Interesse trifft auf schwache On-Chain-Daten
Das Bild ist zwiegespalten. Hoskinson selbst sprach von niedrigen monatlich aktiven Nutzern, geringem TVL und schwachem Transaktionsvolumen – Schwächen, die das neue Finanzierungsmodell gezielt adressieren soll. Auf institutioneller Seite hat Grayscale die ADA-Gewichtung in seinem „Smart Contract Platform Fund" auf 20,2 Prozent erhöht und macht Cardano damit zur drittgrößten Position des Fonds. Anfang März meldete die Cardano Foundation zudem, dass ADA nun in 137 SPAR-Supermärkten in der Schweiz als Zahlungsmittel akzeptiert wird – mit rund zwei Dritteln niedrigeren Transaktionsgebühren gegenüber klassischen Kartennetzwerken.
Der Kurs spiegelt die Unsicherheit wider: ADA hat seit Jahresbeginn rund 22 Prozent verloren und notiert aktuell bei 0,26 USD. Das Open Interest an ADA-Futures ist seit Mitte Januar kontinuierlich auf 410 Millionen USD gesunken, was auf nachlassendes Anlegerengagement hindeutet.
Ob die Kombination aus Finanzierungsreform, Midnight-Launch und Protocol-v11-Upgrade tatsächlich zu messbarem Netzwerkwachstum führt, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen – Hoskinson selbst hat 2026 zum Jahr der Umsetzung erklärt.
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