Commerzbank Aktie: Zahlen entscheidend
Am 11. Februar öffnet die Commerzbank ihre Bücher für 2025. Der Bilanztermin kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Während europäische Bankaktien zuletzt glänzten, hinkt die zweitgrößte deutsche Privatbank hinterher. Gleichzeitig schwebt die UniCredit-Beteiligung weiter über dem Konzern. Was Anleger von den Jahreszahlen erwarten dürfen – und warum der Ausblick wichtiger sein könnte als die reinen Geschäftszahlen.
Die wichtigsten Fakten:
- Bilanzvorlage am 11. Februar 2026
- Markt erwartet Jahresgewinn von 2,53 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,68 Milliarden)
- UniCredit hält rund 26 Prozent der Anteile
- EZB senkte Kapitalanforderungen für 2026
Schwacher Start ins neue Jahr
Die Commerzbank-Aktie startete verhalten ins Jahr 2026. Während der Euro Stoxx Banks im Januar rund 4,5 Prozent zulegte, rangierte das Papier am unteren Ende des europäischen Bankenindex. Das amerikanische Pendant, der KBW Index, kam im gleichen Zeitraum nur auf ein Plus von 2,1 Prozent.
Die Zahlen für 2025 dürften zeigen, warum Anleger zögern. Analysten rechnen mit einem Gewinnrückgang auf 2,53 Milliarden Euro nach 2,68 Milliarden Euro im Vorjahr. Ob diese Erwartung bereits eingepreist ist, wird sich am 11. Februar zeigen.
Worauf es jetzt ankommt
Die Entwicklung des Zinsüberschusses im vierten Quartal steht im Fokus. Die geldpolitischen Entscheidungen der EZB haben hier direkte Auswirkungen. Das traditionell starke Firmenkundengeschäft könnte Stabilität liefern.
Mindestens ebenso wichtig: der Ausblick auf 2026. Die EZB hat die Kapitalanforderungen für die Commerzbank gesenkt, was dem Institut mehr finanziellen Spielraum verschafft. Ein Aktienrückkaufprogramm war im Dezember 2025 ausgelaufen. Signale zur Dividendenpolitik dürften bei der Hauptversammlung am 20. Mai 2026 in Wiesbaden folgen.
UniCredit bleibt Unsicherheitsfaktor
Die italienische UniCredit hält rund 26 Prozent der Anteile direkt. Die EZB genehmigte bereits eine Aufstockung auf bis zu 29,9 Prozent. Das Management um CEO Bettina Orlopp und die Bundesregierung, die etwa zwölf Prozent hält, lehnen eine Übernahme ab. Die UniCredit strebt eine Fusion mit ihrer deutschen Tochter HypoVereinsbank an.
Marktbeobachter erwarten bei der Bilanzvorlage strategische Aussagen zur Eigenständigkeit. Jede Andeutung zur weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit der italienischen Beteiligung könnte die Aktie bewegen.
Die Bilanzpressekonferenz am 11. Februar wird zeigen, ob die Commerzbank operativ überzeugen und gleichzeitig Klarheit in der UniCredit-Frage schaffen kann. Für die kommenden Wochen dürfte dieser Termin die Richtung vorgeben.
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