Commerzbank Aktie: Strategieanpassungen voraus
Die Commerzbank legt am 11. Februar ihre Jahreszahlen vor – und der Termin hat es in sich. Während die UniCredit weiter im Hintergrund lauert und die EZB bereits grünes Licht für eine mögliche Aufstockung auf 29,9 Prozent gegeben hat, beobachten Anleger jedes Wort des Managements. Dazu kommt: Die Aktie schwächelt ausgerechnet vor der Bilanzvorlage.
Die wichtigsten Fakten:
- Bilanzpressekonferenz am 11. Februar 2026, 9:00 Uhr MEZ
- UniCredit kann Beteiligung auf bis zu 29,9% erhöhen – EZB-Genehmigung liegt vor
- Aktienrückkauf über 1 Milliarde Euro im Dezember 2025 abgeschlossen (größter in der Bankengeschichte)
- EZB senkt Kapitalanforderungen für 2026
- Hauptversammlung am 20. Mai in Wiesbaden
Technische Schwäche vor Zahlen
Am 5. Februar unterschritt der Kurs die 50-Tage-Linie. Diese technische Schwäche überrascht, wenn man die Jahresperformance betrachtet: Über zwölf Monate legte die Aktie rund 93 Prozent zu. Die Nervosität vor dem Zahlenwerk scheint sich jedoch im Chart niederzuschlagen.
Was das Management sagen wird
Jede strategische Äußerung zur Eigenständigkeit könnte die Aktie bewegen. Die Bundesregierung, selbst noch Aktionär, positioniert sich klar gegen eine Übernahme durch die Italiener. Das Management steht damit unter Beobachtung: Wie selbstbewusst tritt man auf? Welche Perspektiven gibt es für das laufende Jahr?
Die gesenkten Kapitalanforderungen der EZB verschaffen der Bank mehr Spielraum. Der Milliarden-Rückkauf signalisiert Zuversicht. Doch die Frage bleibt, wie sich der Zinsüberschuss entwickelt – in einem Umfeld, das für europäische Banken uneinheitlich bleibt.
Weitere Termine im Blick
Der Geschäftsbericht folgt am 25. März. Die Quartalszahlen für Q1 2026 sind für den 8. Mai terminiert. Bis zur Hauptversammlung am 20. Mai dürfte das Thema UniCredit die Diskussionen prägen. Am 11. Februar könnten sich erste Antworten abzeichnen.
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