Commerzbank-Aktie: Es kommt jetzt alles!
Das Tauziehen um die Commerzbank hat eine Eiszeit erreicht. UniCredit-Chef Andrea Orcel, der lange als unerbittlicher Jäger galt, tritt nun spürbar auf die Bremse. Seine jüngsten Aussagen (Stand: Januar 2026) wirken wie eine kalte Dusche für alle Spekulanten, die auf einen schnellen Übernahmeaufschlag gehofft hatten.
Orcels strategische Abkühlung
Der Kern von Orcels Skepsis ist die Bewertung. Während die Commerzbank-Aktie im letzten Jahr getragen von Übernahmephantasien um über 110 % zulegte, blieb die UniCredit-Aktie dahinter zurück. Diese "Bewertungslücke" macht einen Aktientausch oder Zukauf für die Italiener derzeit ökonomisch unattraktiv. Orcel bezeichnete eine Vollübernahme unter diesen Bedingungen sogar als „wirtschaftlich unvernünftig“. UniCredit hält zwar knapp 29 % der Anteile und stünde damit kurz vor der 30-Prozent-Marke, die ein Pflichtangebot auslösen würde, doch Orcel scheint nicht bereit, den aktuellen Preis von rund 35 Euro bis 36 Euro pro Aktie durch eine Prämie weiter aufzublähen.
Orlopps Antwort: Der Alleingang
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp nutzt das Zögern der Italiener geschickt aus. Auf dem aktuellen German Investment Seminar in New York präsentierte sie die „Stand-Alone-Strategie“ mit neuem Selbstbewusstsein. Die Botschaft: Die Commerzbank braucht UniCredit nicht. Mit Rekordgewinnen und massiven Aktienrückkäufen (zuletzt 1 Mrd. Euro im Dezember 2025) will sie beweisen, dass die Bank auch ohne Fusionsfantasie einen hohen Börsenwert rechtfertigt.
Der 11. Februar als Schicksalstag
Anleger reagieren nervös auf das Patt. Die Aktie hat seit ihrem Hoch bei über 41 Euro bereits deutlich korrigiert und kämpft nun darum, die Unterstützung bei 34,50 Euro zu verteidigen. Ohne den "Übernahme-Joker" rücken die fundamentalen Zahlen wieder gnadenlos ins Rampenlicht. Der entscheidende Termin ist der 11. Februar 2026, wenn die Commerzbank ihre Jahresbilanz vorlegt. Nur wenn die operativen Gewinne und die Dividendenankündigungen die hohen Erwartungen erfüllen, kann die Aktie ihr Niveau halten.
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