Commerzbank Aktie: Enttäuschte Erwartungen!
Die Commerzbank-Aktie bewegt sich in einer Spannungszone. Nach Vorlage der Jahreszahlen für 2025 verlor der Titel gestern zeitweise über fünf Prozent und gehörte zu den größten DAX-Verlierern – obwohl die Zahlen auf den ersten Blick überzeugen. Der Nettogewinn übertraf mit über 2,5 Milliarden Euro die eigene Prognose, die Erträge stiegen auf 12,17 Milliarden Euro nach 11,11 Milliarden Euro im Vorjahr. Doch der Markt reagierte verhalten. Die Aktie schloss bei rund 35 Euro mit einem Minus von etwa zwei Prozent.
Unicredit erhöht den Druck
Im Hintergrund verschärft sich die Lage: Die italienische Unicredit hält mittlerweile fast 29 Prozent an der Commerzbank und könnte bald zum Showdown ansetzen. Die Strategie des Vorstands, bei Zahlenvorlagen tief zu stapeln, verfing dieses Mal nicht. Anleger warten auf Klarheit, wie es im Übernahmekampf weitergeht – die Unsicherheit belastet den Kurs. Das Chartbild verspricht laut Marktbeobachtern "große Spannung", die Aktie bewegt sich aktuell in einer engen Handelsspanne.
Staatliche Sondervermögen als Wachstumsmotor
Operativ könnte die Commerzbank von der erwarteten Belebung der deutschen Wirtschaft profitieren. Als wichtiger Finanzierungspartner des industriellen Mittelstands steht die Bank bereit, wenn staatliche Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur fließen. Das Drohnenhersteller Quantum Systems aus Gilching etwa sicherte sich gerade 150 Millionen Euro Finanzierung – die Commerzbank ist neben der Deutschen Bank, der KfW und der Europäischen Investitionsbank mit dabei. Solche Projekte könnten das Kreditvolumen ankurbeln.
Die Bewertung bleibt moderat: Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,4 und einer Dividendenrendite von 3,6 Prozent wirkt die Aktie nicht überteuert. Doch die Unsicherheit über die Zukunftsstruktur der Bank überlagert derzeit die fundamentalen Argumente. Sollte die Unicredit ihre Pläne konkretisieren, dürfte die Volatilität weiter zunehmen.
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