Arista Networks steht heute vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Nach einem leichten Kursrückgang am Mittwoch richtet sich der Blick nun auf die Quartalszahlen, die heute nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden. Kann das Unternehmen die hohen Erwartungen an sein KI-Infrastrukturgeschäft untermauern?

  • Veröffentlichung: Heute, 12. Februar (nach US-Börsenschluss)
  • Erwarteter Umsatz: ca. 2,38 bis 2,39 Mrd. USD
  • Erwarteter Gewinn je Aktie: ca. 0,76 USD
  • Analysten-Update: Rosenblatt hebt Kursziel auf 165 USD an
  • Zentraler Faktor: Ausblick auf KI-Umsatzziele für 2026

An der Wall Street herrscht vorab vorsichtiger Optimismus. Rosenblatt Securities hob das Kursziel am Dienstag von 140 auf 165 USD an, behielt die Einstufung jedoch auf „Neutral“. Diese Anpassung spiegelt die Erwartung wider, dass Arista weiterhin massiv vom Ausbau großer Hyperscale-Rechenzentren profitiert. Im Fokus stehen neben dem aktuellen Quartal vor allem die Prognosen für 2026: Arista hatte zuvor in Aussicht gestellt, die KI-bezogenen Erlöse auf 2,75 Milliarden USD zu verdoppeln.

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Hohe Messlatte durch Branchenumfeld

Das Marktumfeld für Netzwerk-Spezialisten ist derzeit von hoher Volatilität geprägt. Die gestrigen Zahlen des Konkurrenten Cisco Systems zeigten zwar einen deutlichen Anstieg der Aufträge für KI-Infrastruktur auf über 5 Milliarden USD, dennoch geriet die Aktie nachbörslich unter Druck. Dies verdeutlicht, wie hoch die Leistungshürden für Hardware-Zulieferer aktuell hängen.

Positive Signale kommen hingegen von der Kundenseite. Alphabet hat kürzlich rund 32 Milliarden USD über eine Anleiheemission aufgenommen, um Investitionen in Rechenzentren und KI-Kapazitäten zu finanzieren. Für 2026 plant der Tech-Gigant Investitionen von bis zu 185 Milliarden USD. Davon profitiert direkt das Kerngeschäft von Arista: Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Switches, die für den Betrieb dieser Anlagen essenziell sind.

Expansion jenseits der Cloud-Giganten

Um die Abhängigkeit von den großen Cloud-Anbietern zu verringern, diversifiziert das Unternehmen sein Portfolio. Mit der neuen Technologie „VESPA“ stellte Arista kürzlich eine Lösung vor, die WLAN-Netzwerke in Unternehmen auf über 500.000 Clients skalieren kann. Ergänzt durch neue KI-gestützte Analysetools zielt diese Strategie darauf ab, verstärkt Marktanteile im breiteren Enterprise-Sektor zu gewinnen.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt unmittelbar nach dem regulären US-Handelsschluss. Investoren werden dabei prüfen, ob das Management die ehrgeizigen Wachstumsziele für das KI-Infrastrukturgeschäft im Jahr 2026 bestätigt. Eine Enttäuschung bei der Prognose könnte angesichts der hohen Markterwartungen und der jüngsten Kursreaktionen im Sektor zu erhöhter Volatilität führen.

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