Commerzbank-Aktie: Die volle Wahrheit!
In den Glastürmen am Frankfurter Kaiserplatz wird derzeit unter Hochdruck gerechnet. Am 11. Februar 2026 legt die Commerzbank ihre Bilanz für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 vor. Dieser Termin ist weit mehr als eine rein mathematische Pflichtübung: Angesichts der anhaltenden Übernahmegerüchte durch die italienische UniCredit muss CEO Bettina Orlopp beweisen, dass die Bank auch ohne Partner aus Mailand glänzend dastehen kann.
Das vierte Quartal im Rückblick
Die Erwartungen für das Schlussquartal sind eher verhalten. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von 0,551 EUR je Aktie, nach 0,630 EUR im Vorjahreszeitraum. Der prognostizierte Umsatz von 3,09 Milliarden EUR entspräche auf den ersten Blick einem deutlichen Rückgang. Experten führen dies jedoch primär auf die Normalisierung des Zinsumfelds und das Wegfallen lukrativer Sondereffekte zurück, die das Ergebnis im Vorjahr noch massiv nach oben verzerrt hatten.
Starkes Gesamtjahr trotz Gegenwind
Trotz der punktuellen Dämpfer zum Jahresende bleibt das fundamentale Gesamtbild der Profitabilität erstaunlich positiv. Für das volle Jahr 2025 erwarten Experten einen Gewinnanstieg auf 2,48 EUR je Aktie, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert darstellt. Der Jahresumsatz wird auf rund 12,05 Milliarden EUR taxiert. Damit zeigt das Institut, dass die strategische Neuausrichtung greift und die Ertragskraft selbst bei sinkenden Zinsen stabilisiert werden konnte – ein wichtiges Signal an die Skeptiker.
Zwischen Eigenständigkeit und Übernahme
Die Zahlen sind diesmal hochgradig politisch aufgeladen. UniCredit-Chef Andrea Orcel lauert im Hintergrund auf jede kleinste Schwäche im Zahlenwerk, um seine Argumente für eine Konsolidierung voranzutreiben. Für die Commerzbank zählt am 11. Februar daher nur eines: Absolute Stärke demonstrieren, um die eigenen Aktionäre von der Strategie der Unabhängigkeit zu überzeugen. Ein überzeugender Ausblick könnte den Aktienkurs beflügeln und die Hürden für eine feindliche Übernahme weiter erhöhen.
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