Commerzbank Aktie: Zuversichtliche Bilanz!
Der Kampf um die Zukunft der Commerzbank geht in die nächste Runde, doch die Anleger zeigen sich davon unbeeindruckt. Während die Bundesregierung ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Übernahme durch die UniCredit kurz vor wichtigen Regierungskonsultationen bekräftigt, profitiert das Papier von einer allgemeinen Stärke im europäischen Bankensektor. Die entscheidende Frage lautet nun: Können die operativen Zahlen im Februar die Übernahme-Fantasie als Kurstreiber ablösen?
- Politischer Gegenwind: Berlin erneuert Absage an unfreundliche Übernahme durch UniCredit.
- Starker Sektor: Europäische Bankenwerte nähern sich einem Mehrjahreshoch.
- Termin-Fokus: Quartalszahlen am 11. Februar entscheiden über den weiteren Trend.
Klare Kante gegen Mailand
Die politische Front gegen einen Zusammenschluss mit der italienischen Großbank UniCredit verhärtet sich. Ein Sprecher des Finanzministeriums stellte klar, dass die Bundesregierung weiterhin auf die Eigenständigkeit des Instituts setzt. In Regierungskreisen wird ein unfreundliches Vorgehen der Italiener, die bereits rund 26 Prozent der Anteile halten, als inakzeptabel bezeichnet. Der Bund, der selbst noch zwölf Prozent an der Commerzbank hält, signalisiert damit deutlich, dass er seine Aktien nicht für einen Übernahmeversuch zur Verfügung stellen will.
Trotz dieser politischen Blockadehaltung reagiert der Markt positiv. Die Aktie kletterte zuletzt auf 35,64 Euro und konnte sich damit vom gestrigen Schlusskurs (34,87 Euro) lösen. Diese Bewegung wird charttechnisch gestützt, da der Kurs nun wieder über dem 50-Tage-Durchschnitt von 35,28 Euro notiert.
Rückenwind durch Zinsfantasie und Analysten
Die Kursgewinne sind jedoch nicht nur spekulativer Natur, sondern spiegeln die robuste Verfassung der gesamten Branche wider. Der europäische Bankensektor steuert auf ein Hoch zu, das zuletzt 2008 erreicht wurde. Marktbeobachter verweisen auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, die heute und morgen tagt. Die Hoffnung auf eine stabile Zinsmarge treibt die Kurse.
Zusätzlich sorgt ein optimistischer Ausblick der Citigroup für Kaufinteresse. Die US-Bank erwartet, dass das Geschäft mit Aktien, Festverzinsten und Währungen weiter wachsen dürfte. Auch Goldman Sachs passte die Schätzungen an und rechnet damit, dass die Commerzbank für das Jahr 2026 weiteres Ertragswachstum signalisieren wird.
Warten auf den Realitätscheck
Die politische Debatte dürfte bis zur Vorlage der Geschäftszahlen am 11. Februar 2026 in den Hintergrund treten. Dann muss der Vorstand beweisen, dass die Strategie der Eigenständigkeit auch fundamental gerechtfertigt ist. Anleger blicken gespannt auf die Bilanzpressekonferenz, die zeigen wird, ob die operative Entwicklung mit der starken Performance der letzten zwölf Monate – ein Plus von über 95 Prozent – Schritt halten kann. Sollten die Ergebnisse überzeugen, könnte sich der Titel auch ohne akute Übernahme-Fantasie auf dem aktuellen Niveau behaupten.
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