Commerzbank-Aktie: Die Korken knallen!
Während an der Wall Street die Korken zur Bilanzsaison bereits knallen, herrscht am Frankfurter Mainufer noch die Ruhe vor dem Sturm. Anleger der Commerzbank müssen sich in Geduld üben: Erst am 11. Februar wird das Institut die Bücher für das abgelaufene Jahr öffnen. Doch die Nervosität im Markt ist greifbar. 2026 verspricht kein gewöhnliches Geschäftsjahr zu werden, sondern ein echtes Schicksalsjahr. Über allem schwebt wie ein Damoklesschwert die drohende Übernahme durch die italienische UniCredit. Jede Zahl, jede Nachkommastelle im kommenden Bericht wird nun daraufhin abgeklopft, ob sie die Verteidigungslinien der Frankfurter stärkt oder das Institut zur leichten Beute macht.
Der Trump-Faktor und das Zins-Dilemma
Ein Blick über den Atlantik zeigt, dass die Stimmung im Bankensektor derzeit fragil ist. In den USA sorgten die Quartalszahlen der Großbanken diese Woche für ein Wechselbad der Gefühle. Grund dafür sind die disruptiven Pläne von US-Präsident Donald Trump, der einen Zinsdeckel für Kreditkartenschulden einführen will. Was für US-Verbraucher ein Segen wäre, drückt bei den Banken auf die Margen. Auch wenn das deutsche Privatkundengeschäft anders strukturiert ist, fürchten Investoren hierzulande eine Signalwirkung auf die globale Zinspolitik. Wenn die Commerzbank im Februar berichtet, wird das Augenmerk daher massiv auf dem Nettozinsergebnis liegen, das bisher der größte Gewinnbringer war.
2025: Nur ein Jahr des Übergangs?
Rückblickend dürfte 2025 für die Commerzbank als ein klassisches Übergangsjahr in die Geschichte eingehen. Nach den Rekordgewinnen der Vorjahre hat sich das Umfeld normalisiert. Die spannende Frage für den 11. Februar bleibt: Konnte die Bank ihre Effizienzziele erreichen? Die Deutsche Bank wird bereits am 29. Januar vorlegen und damit den Takt für den deutschen Bankensektor vorgeben. Für die Commerzbank geht es nunj um weit mehr als nur um Quartalszahlen – es geht um die Existenz als eigenständiges deutsches Institut in einem sich rasant konsolidierenden europäischen Markt.
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