Die Ölmärkte stehen am heutigen Montag Kopf. Nachdem die USA und Israel militärische Schläge gegen den Iran durchgeführt haben, explodieren die Rohölpreise – und damit auch die Kurse der großen Ölkonzerne. BP gehört zu den großen Gewinnern dieses Handelstages.

Die Aktie des britischen Energieriesen legte bis zum Vormittag um über 5 Prozent zu. Ähnliche Zugewinne verzeichnen auch Wettbewerber wie Shell, TotalEnergies und Equinor. Der Grund: Brent-Öl schoss zeitweise um bis zu 13 Prozent nach oben, nachdem der Schiffsverkehr durch die strategisch entscheidende Straße von Hormus unterbrochen wurde. Durch diese Meerenge fließt mehr als ein Fünftel des weltweiten Öls.

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Vergeltungsschläge verschärfen Lage

Die militärische Eskalation am Wochenende hat eine neue Dimension erreicht. Nach den tödlichen Angriffen auf den iranischen Revolutionsführer antwortete Teheran mit Raketensalven in der gesamten Region. Die Sorge der Märkte: Der Konflikt könnte sich weiter ausbreiten und benachbarte Länder mit hineinziehen.

Während Energieaktien profitieren, stehen andere Sektoren massiv unter Druck. Der europäische STOXX 600 fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar und verlor 1,8 Prozent. Besonders hart trifft es Reise- und Freizeitwerte. Lufthansa stürzte um 11 Prozent ab, nachdem die deutsche Airline ihre Flugsuspendierungen verlängern musste.

Analysten erwarten anhaltend hohe Preise

Citi-Experten rechnen damit, dass Brent-Öl in den kommenden Tagen zwischen 80 und 90 Dollar je Barrel handeln wird. Nur wenn sich die Spannungen deutlich entspannen, könnte der Preis wieder Richtung 70 Dollar zurückfallen. Für BP bedeutet das Umfeld kurzfristig deutlich bessere Margen – allerdings bei gleichzeitig steigenden geopolitischen Risiken für die globalen Lieferketten.

Neben den Ölkonzernen gehören auch Rüstungsaktien zu den Profiteuren. BAE Systems kletterte um über 7 Prozent, Rheinmetall und Leonardo legten zwischen 4 und 6 Prozent zu. Die Rotation in defensive Sektoren und Energie dürfte anhalten, solange die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt.

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