Coinbase Aktie: Kursanalyse präsentiert
Coinbase war bislang fast ausschließlich ein Synonym für den Handel mit Kryptowährungen. Doch um die Abhängigkeit von den extremen Schwankungen des Bitcoin-Marktes zu verringern, vollzieht das Unternehmen jetzt einen radikalen Strategiewechsel. Ab sofort können US-Nutzer auch klassische Aktien und ETFs über die Plattform handeln – eine direkte Kampfansage an etablierte Anbieter.
Die Vision der "Everything Exchange"
Der Vorstoß zielt darauf ab, das Geschäftsmodell breiter aufzustellen. Bisher litten die Einnahmen von Coinbase stark unter der Volatilität digitaler Assets. Durch die Integration des traditionellen Aktienhandels soll eine stabilere Umsatzbasis geschaffen werden. Das Angebot umfasst über 8.000 Finanzinstrumente, die provisionsfrei und rund um die Uhr (24/5) gehandelt werden können. Um auch Kleinanleger anzusprechen, ermöglicht Coinbase den Kauf von Aktienbruchteilen bereits ab einem Dollar.
Technisch realisiert das Unternehmen diesen Schritt durch eine Kooperation mit Apex Fintech Solutions, die die Abwicklung und Verwahrung im Hintergrund übernehmen. Nutzer können ihre Trades dabei direkt mit herkömmlicher Währung oder dem Stablecoin USDC finanzieren.
Strategische Partnerschaft mit Yahoo Finance
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Um im hart umkämpften Markt gegen Broker mit Millionen bestehender Kunden zu bestehen, setzt das Management auf Reichweite. Eine neue Partnerschaft mit Yahoo Finance erlaubt es Nutzern, nahtlos von Finanzanalysen auf dem Portal zur Handelsausführung bei Coinbase zu wechseln. Dies erschließt den direkten Zugang zu Millionen monatlicher Besucher, die sich bereits mit Finanzthemen beschäftigen.
Krypto-Kern wird nicht vernachlässigt
Trotz der Öffnung zum klassischen Finanzmarkt bleibt das Kerngeschäft relevant. Im Bereich der dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) wurde das institutionelle Protokoll Morpho in das Coinbase-Lending-Angebot auf dem Base-Netzwerk integriert. Dies ermöglicht es Nutzern, spezifische digitale Assets als Sicherheit für Kredite zu hinterlegen. Das System verlangt eine Mindestsicherheitsquote von 133 Prozent und löst bei Erreichen eines Beleihungsauslaufs von 86 Prozent automatisch eine Liquidation aus.
Der Expansionskurs ist damit nicht beendet: Bereits für das kommende Frühjahr plant das Management die Einführung von Aktien-Perpetuals für Händler außerhalb der USA. Angesichts eines Kursverlusts von rund 24 Prozent seit Jahresanfang und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis zwischen 33 und 42 steht Coinbase unter Druck, zu beweisen, dass die Diversifizierung in den klassischen Finanzmarkt die Bewertung langfristig rechtfertigen kann.
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