Coinbase Aktie: Erholung nach Sturzflug
Die Coinbase-Aktie zeigt nach wochenlanger Talfahrt wieder Lebenszeichen. Am Mittwoch legte der Titel um satte 13 Prozent zu und profitierte dabei vom positiven Gesamtmarkt. Besonders die starken Nvidia-Zahlen nach US-Börsenschluss gaben der gesamten Tech-Branche Rückenwind – und damit auch der Krypto-Handelsplattform.
Dabei hatte die Aktie zuletzt schwer gebeutelt ausgesehen. In den vergangenen sechs Monaten sackte der Kurs um rund 41 Prozent ab. Aktuell notiert das Papier bei 181,06 Dollar und liegt damit noch immer deutlich unter den Niveaus vom Herbst 2025.
Zahlen enttäuschen, Verluste belasten
Die Schwäche hat handfeste Gründe. Im vierten Quartal 2025 brachen die Umsätze um 20 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar ein. Noch härter traf Anleger der Nettoverlust von 667 Millionen Dollar. Hauptursache: Coinbase musste seine Krypto-Bestände und Investitionen abschreiben – ein direkter Spiegel der schwachen Kursentwicklung bei Bitcoin und Co.
Analysten bleiben skeptisch. Monness, Crespi, Hardt hält an seiner Verkaufsempfehlung mit Kursziel 120 Dollar fest. Auch Compass Point rät zum Verkauf und senkte das Ziel auf 140 Dollar. Die Begründung: sinkende Handelsvolumina und ein schwieriges Umfeld für Stablecoins.
Insiderin trennt sich von Aktien
Während die Aktie zulegt, nutzte Jennifer N. Jones die Gelegenheit. Die Chief Accounting Officer verkaufte am 24. Februar insgesamt 1.102 Aktien für rund 170.000 Dollar. Die Transaktionen erfolgten zu Kursen zwischen 153,36 und 156,05 Dollar – deutlich unter dem aktuellen Niveau. Nach dem Verkauf hält Jones keine Coinbase-Anteile mehr direkt.
Der Verkauf lief über einen vorher festgelegten Handelsplan nach Regel 10b5-1, den Jones bereits am 3. Dezember 2024 aufgesetzt hatte. Solche Pläne sollen Insidergeschäfte rechtlich absichern, senden aber dennoch oft ein Signal mangelnden Vertrauens.
Neue Geschäftsfelder als Hoffnung
Coinbase versucht derweil, sich breiter aufzustellen. Anfang des Jahres startete die Plattform einen Aktienhandel für alle US-Nutzer. Kunden können nun Aktien und ETFs rund um die Uhr handeln – ohne Kommissionsgebühren und bereits ab einem Dollar Einsatz durch Bruchstücke.
Auch die Partnerschaft mit Yahoo Finance soll neue Nutzer bringen. Über die Plattform erhalten Anleger direkten Zugang zum Krypto-Handel. Ob diese Diversifizierung die Verluste aus dem schrumpfenden Krypto-Geschäft ausgleichen kann, bleibt abzuwarten. Die aktuelle Bewertung mit einem KGV von 40,6 erscheint ambitioniert – zumal Analysten das Papier als überbewertet einstufen.
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