Coca-Cola Aktie: Stolperstart 2026
Der Getränkeriese beginnt das Börsenjahr mit einem Fehlstart. Während der breite Markt zulegt, drückt eine Mischung aus Stellenstreichungen in der Zentrale und wachsenden Bewertungssorgen auf den Kurs. Ist die defensive Qualität der Aktie aktuell zu teuer erkauft?
Sparmaßnahmen und Bewertungsdruck
Coca-Cola bestätigte Pläne, rund 75 Stellen am Hauptsitz in Atlanta zu streichen. Die Maßnahmen sollen ab dem 28. Februar greifen und sind Teil einer breiteren Reorganisation, um die Strukturen für die kommende Führungsübergabe an Henrique Braun zu straffen. Auch wenn die absolute Zahl im globalen Kontext gering erscheint, unterstreicht der gezielte Einschnitt in der Verwaltungszentrale den strikten Sparkurs des Konzerns vor dem CEO-Wechsel.
Schwerer wiegen für Anleger jedoch die fundamentalen Bedenken. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp 21,7 notiert die Aktie deutlich über dem Branchendurchschnitt von 16,8. Diese Bewertungslücke veranlasste Zacks Investment Research am Freitag zu einer Herabstufung auf "Sell". Die Analysten warnen, dass der Titel angesichts der erwarteten Wachstumsraten und eines PEG-Verhältnisses von 3,6 derzeit überbewertet ist.
Technische Hürden und Ausblick
Charttechnisch hat der Rücksetzer am Freitag um 1,13 Prozent auf 69,12 US-Dollar Konsequenzen: Der Kurs rutschte unter die wichtige 50-Tage-Linie bei 70,49 US-Dollar. Ein interessantes Gegensignal liefert jedoch die Vanguard Group. Der Vermögensverwalter stockte seine Position zuletzt um 1,7 Prozent auf über 367 Millionen Anteile auf, was zeigt, dass große Indexfonds trotz der kurzfristigen Bewertungsbedenken weiter akkumulieren.
Der Fokus richtet sich nun auf die kommenden Quartalszahlen, die die hohe Bewertung rechtfertigen müssen. Der Markt konsentiert einen Gewinn je Aktie von 0,56 US-Dollar sowie ein Umsatzwachstum auf 12,07 Milliarden US-Dollar. Kurzfristig entscheidet sich die Richtung in dieser Woche daran, ob die Aktie die Marke von 70 US-Dollar zurückerobern kann, um weiteren technischen Verkaufsdruck abzuwenden.
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