Chevron Aktie: Milliarden-Ausbau
Chevron setzt ein klares Signal: Der US-Energiekonzern investiert massiv in das Leviathan-Gasfeld vor der israelischen Küste. Am 16. Januar 2026 verkündete das Unternehmen die finale Investitionsentscheidung für ein umfangreiches Ausbauprojekt, das die Gasförderung im östlichen Mittelmeer deutlich steigern soll. Parallel kommt Bewegung in die griechischen Explorationspläne.
Die Expansion im Detail
Das Leviathan-Projekt nimmt konkrete Form an: Drei neue Offshore-Bohrlöcher werden gebohrt, die Unterwasser-Infrastruktur erweitert und die Aufbereitungsanlagen auf der Plattform modernisiert. Das Ziel ist ambitioniert – die jährliche Gasförderkapazität soll auf rund 21 Milliarden Kubikmeter steigen. Chevron hält 39,66 Prozent an dem Projekt und führt das Vorhaben gemeinsam mit NewMed Energy (45,34 Prozent) und Ratio Energies (15 Prozent).
Zeitgleich gibt es Fortschritte in Griechenland: Der griechische Rechnungshof genehmigte die Verträge für ein Konsortium aus Chevron und HELLENiQ Energy. Die Vereinbarungen gehen nun ans Parlament zur finalen Ratifizierung. Bei grünem Licht könnten die seismischen Untersuchungen noch 2026 in vier Offshore-Blöcken südlich von Kreta und im Ionischen Meer beginnen.
Strategische Neuausrichtung auf Gas
Die Investitionsentscheidung unterstreicht Chevrons langfristige Priorität für die Region. Clay Neff, President des Upstream-Geschäfts, betonte die Bedeutung für die "wachsenden Energiebedürfnisse lokaler und regionaler Märkte". Das Leviathan-Feld ist neben den Beteiligungen an Tamar (Israel) und Aphrodite (Zypern) ein Eckpfeiler des regionalen Portfolios.
Der Fokus auf hochrentable internationale Offshore-Gasprojekte passt in die übergeordnete Kapitalallokationsstrategie des Konzerns. Chevron setzt auf stabile, langfristige Gasproduktion – eine Positionierung, die angesichts der europäischen Energiesicherheitsdiskussionen an Gewicht gewinnt.
Quartalszahlen am 30. Januar im Blick
Am 30. Januar 2026 legt Chevron die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Die Telefonkonferenz wird zeigen, wie sich die globalen Segmente entwickelt haben und welche finanziellen Spielräume für künftige Großprojekte bestehen. Parallel wird der Markt die parlamentarische Entscheidung in Athen verfolgen – der Start der Seismik-Arbeiten im Mittelmeer wäre ein wichtiger Meilenstein für die mittelfristige Produktionspipeline.
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