Chevron meldet sich eindrucksvoll auf der Weltbühne zurück. Nach 16 Jahren Abwesenheit kehrt der Energieriese nach Libyen zurück und profitiert fast zeitgleich von gelockerten Sanktionen in Venezuela. Diese strategische Doppelschlag eröffnet dem Konzern Zugang zu zwei der ölreichsten Regionen der Welt, während Anleger heute von einer erhöhten Dividende profitieren.

Rückkehr nach Nordafrika

Mit dem Zuschlag für das Vertragsgebiet 106 im Sirte-Becken sichert sich der US-Konzern erstmals seit seinem Rückzug im Jahr 2010 wieder Zugriffsrechte in Libyen. Der Schritt erfolgt im Rahmen der ersten Lizenzierungsrunde des nordafrikanischen Landes seit 2007. Neben Chevron erhielten auch Wettbewerber wie Eni und Repsol neue Lizenzen.

Kevin McLachlan, Vizepräsident für Exploration, ordnet den Schritt klar ein: Der Zuschlag unterstreicht den Fokus auf Nordafrika und den östlichen Mittelmeerraum. Vorbehaltlich der finalen Unterzeichnung des Production Sharing Agreements erschließt sich Chevron damit Zugang zu Afrikas größten nachgewiesenen Ölreserven. Das Land produzierte Anfang des Jahres bereits rund 1,4 Millionen Barrel pro Tag und strebt bis 2028 eine Steigerung auf 2 Millionen Barrel an.

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Weg frei in Venezuela

Parallel dazu öffnen sich in Südamerika neue Türen. Das US-Finanzministerium hat am 13. Februar weitreichende Lockerungen der Sanktionen gegen Venezuelas Energiesektor beschlossen. Dies ermöglicht Chevron sowie europäischen Partnern die Wiederaufnahme und Ausweitung der Öl- und Gasförderung.

Die neuen Lizenzen stellen die stärkste Lockerung der Restriktionen seit der Absetzung von Nicolas Maduro dar. Eine entscheidende Bedingung der US-Behörden bleibt jedoch bestehen: Steuer- und Lizenzzahlungen müssen über einen von den USA kontrollierten Fonds abgewickelt werden, um die Transparenz zu gewährleisten.

Dividende und Kursentwicklung

Neben der operativen Expansion liefert Chevron auch finanzielle Argumente. Heute, am 17. Februar 2026, wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Aktionäre erhalten am 10. März eine Quartalszahlung von 1,78 US-Dollar je Anteilsschein. Dies entspricht einer Anhebung gegenüber den vorherigen 1,71 US-Dollar und markiert das 39. Jahr in Folge mit steigenden Ausschüttungen.

Diese Entwicklungen stützen den jüngsten Kursverlauf. Die Aktie markierte Anfang Februar bei 182,82 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit der Erschließung der neuen Fördergebiete in Libyen und Venezuela schafft das Unternehmen nun die fundamentale Basis, um das Produktionsvolumen langfristig auszubauen.

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