Der weltgrößte Batteriehersteller hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 die Markterwartungen deutlich übertroffen. Neben einem massiven Gewinnsprung untermauert eine neue strategische Partnerschaft mit dem Bergbaugiganten Rio Tinto die globale Vormachtstellung. Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen eindrucksvoll, warum Kunden derzeit Millionen vorschießen, um sich künftige Produktionskapazitäten zu sichern.

Verantwortlich für die positive Stimmung ist der Jahresbericht vom 10. März. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 423,7 Milliarden Renminbi (RMB). Noch profitabler entwickelte sich das operative Geschäft: Der Nettogewinn stieg um satte 42 Prozent auf 72,2 Milliarden RMB. Anleger reagierten prompt auf diese Entwicklung. Allein in den vergangenen sieben Tagen legte das Papier um über 14 Prozent zu und notiert aktuell bei 408,40 CNY – nur noch knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.

Speichersysteme als Renditetreiber

Hinter dem finanziellen Erfolg steht ein enormes Absatzvolumen von 661 Gigawattstunden, was einem Wachstum von 39 Prozent entspricht. Damit baute der Konzern seinen globalen Marktanteil bei Antriebsbatterien auf 39,2 Prozent aus. Besonders bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung abseits der klassischen E-Auto-Akkus.

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Trotz eines allgemeinen Preisdrucks in der Branche erzielte das Segment für Energiespeicher eine Bruttomarge von 26,71 Prozent. Dieser Bereich ist damit profitabler als das Kerngeschäft mit Fahrzeugbatterien, welches auf eine Marge von 23,84 Prozent kommt. Weltweit wurden rund 2.300 Speicherprojekte realisiert, wobei die Auslieferungen bei der Systemintegration um über 160 Prozent in die Höhe schnellten.

Schulterschluss mit Rio Tinto

Parallel zu den Rekordzahlen treibt das Management die vertikale Integration voran. Eine Anfang März besiegelte Absichtserklärung mit Rio Tinto zielt auf die Elektrifizierung von Bergbauanlagen und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft ab. Die Logik dahinter ist klar: Der Batteriekonzern sichert sich engere Beziehungen zu einem entscheidenden Rohstofflieferanten für Lithium und Kupfer. Im Gegenzug profitiert Rio Tinto vom direkten Zugang zu neuen Batterietechnologien und Systemlösungen zur eigenen Emissionssenkung.

Volle Auftragsbücher für 2026

Ein Blick auf die Bilanzdetails verrät viel über die künftige Auslastung. Die Vertragsverbindlichkeiten sprangen um 77 Prozent auf 49,2 Milliarden RMB nach oben. Kunden leisten also aktiv Vorauszahlungen, um sich frühzeitig Produktionskapazitäten für das Jahr 2026 zu sichern.

Neben dem klassischen EV-Geschäft rückt zunehmend die Energieversorgung für KI-Rechenzentren als neuer Wachstumstreiber in den Fokus. Mit einer prall gefüllten Kasse, einer geplanten Dividende von 69,57 RMB je 10 Aktien und massiven Investitionen in die Natrium-Ionen-Technologie geht das Unternehmen fundamental gestärkt in das neue Geschäftsjahr.

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