Capgemini setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz, um den anhaltenden Abwärtstrend an der Börse zu stoppen. Eine neue Partnerschaft mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI soll die KI-Transformation in Unternehmen beschleunigen und das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen. Kann die strategische Neuausrichtung die operative Wende einleiten und den Kurs stabilisieren?

OpenAI-Allianz soll Wachstum forcieren

Die Kooperation mit OpenAI zielt primär auf die Sektoren Finanzdienstleistungen und Einzelhandel ab. Dass generative KI für den IT-Dienstleister bereits jetzt eine zentrale Rolle spielt, belegen die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr: Im vierten Quartal 2025 entfielen bereits mehr als zehn Prozent der Auftragseingänge auf diesen Bereich. Insgesamt konnte der Konzern im vergangenen Jahr Aufträge im Wert von 24,4 Milliarden Euro verbuchen, was einem Plus von knapp vier Prozent entspricht.

Fundamentale Stärke trifft auf schwachen Kurs

Trotz dieser technologischen Fortschritte steht das Papier massiv unter Druck. Mit einem Schlusskurs von 102,60 Euro am Montag notiert die Aktie nur noch knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 99,16 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf über 27 Prozent. Dieser Kursverfall steht im Kontrast zu einem soliden operativen Fundament: Im Jahr 2025 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 22,46 Milliarden Euro und hielt die operative Marge stabil bei 13,3 Prozent.

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Ausblick und Aktionärsbeteiligung

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management ambitioniert und peilt ein Umsatzwachstum zwischen 6,5 und 8,5 Prozent an. Auch die operative Marge soll leicht auf bis zu 13,8 Prozent steigen. Aktionäre können zudem mit einer stabilen Gewinnbeteiligung rechnen: Für das Jahr 2025 ist eine Dividende von 3,40 Euro je Aktie geplant.

Die entscheidende Frage für den Markt bleibt, wie schnell die neue Partnerschaft die Wachstumsdynamik tatsächlich beschleunigen kann. Ein wichtiger Indikator hierfür werden die kommenden Geschäftszahlen sein: Am 30. April 2026 veröffentlicht Capgemini die Umsatzdaten für das erste Quartal, die erste Rückschlüsse auf den Erfolg der KI-Offensive zulassen.

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