Wenige Tage vor der entscheidenden Jahresbilanz erhält die Porsche AG einen Dämpfer. Aktuelle Marktdaten zeigen einen zweistelligen Einbruch der Neuzulassungen in Europa, während der Gesamtmarkt vergleichsweise stabil blieb. Für den neuen CEO Michael Leiters wächst der Druck, am 11. März überzeugende Antworten für die operative Talfahrt zu liefern.

Schwacher Start ins Jahr 2026

Die Zahlen des europäischen Automobilverbands ACEA sprechen eine deutliche Sprache: Im Januar 2026 wurden in der Europäischen Union lediglich 5.285 Fahrzeuge der Sportwagenmarke neu zugelassen. Das entspricht einem Minus von 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bitter ist, dass Porsche damit deutlich schlechter abschneidet als der Gesamtmarkt, der lediglich um 3,9 Prozent nachgab. Auch auf dem wichtigen Heimatmarkt Deutschland lief es mit einem Rückgang von 6,6 Prozent nicht rund.

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Diese fundamentale Schwäche spiegelt sich im Aktienkurs wider. Seit Jahresanfang verlor das Papier bereits 12,51 Prozent an Wert und notiert aktuell bei nur noch 41,48 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von fast 60 Euro verdeutlicht die Skepsis der Anleger. Während Plug-in-Hybride am breiten Markt zulegen (+32 Prozent in der EU), steckt Porsche mitten in einer schwierigen Transformation zwischen Verbrenner-Tradition und Elektro-Zukunft.

Altlasten und neue Führung

Seit dem 1. Januar 2026 steht Michael Leiters an der Spitze, nachdem Oliver Blume sich auf den Volkswagen-Konzern fokussiert. Sein Start ist alles andere als einfach: Das Unternehmen hatte bereits im Herbst die Prognose für die Umsatzrendite 2025 auf magere „leicht positiv bis 2 Prozent“ gesenkt. Sonderbelastungen in Höhe von rund 3,1 Milliarden Euro für die strategische Neuausrichtung drücken massiv auf das Ergebnis.

Berichte über mögliche Verzögerungen bei der Elektrifizierung der 718-Baureihe (Boxster/Cayman) sorgen zusätzlich für Unruhe. Die Produktstrategie wurde zuletzt mehrfach angepasst, um Modelle mit Verbrennungsmotoren länger im Portfolio zu halten, während reine Elektro-Plattformen neu terminiert wurden.

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun voll auf den 11. März 2026. An diesem Datum präsentieren Leiters und CFO Jochen Breckner den Jahresfinanzbericht. Das Management hatte 2025 als „Tief-Jahr“ bezeichnet und eine spürbare Erholung ab 2026 in Aussicht gestellt. Angesichts der schwachen Januardaten müssen sie nun beweisen, dass dieses Versprechen noch haltbar ist.

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