Cameco Aktie: Großes Interesse
Cameco steht heute im Mittelpunkt der Raymond James Institutional Investors Conference. Die jüngsten Quartalszahlen des Uranriesen und die wachsende Bedeutung der Kernenergie ziehen institutionelle Investoren an.
Führungskräfte auf Investorenkonferenzen
Senior Vice-President und Chief Corporate Officer Rachelle Girard präsentiert das Unternehmen auf der Raymond James-Konferenz in Orlando. Die Präsentation findet heute um 14:40 Uhr MEZ statt und wird per Audiocast auf cameco.com übertragen.
Kurz zuvor, am 23. Februar, trat bereits President und Chief Operating Officer Grant Isaac auf der BMO Global Metals, Mining & Critical Minerals Conference in Hollywood auf. Die Häufung hochkarätiger Konferenzauftritte spiegelt das gestiegene institutionelle Interesse am Uransektor wider.
Starke Q4-Zahlen übertreffen Erwartungen
Am 13. Februar legte Cameco die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Der Gewinn je Aktie betrug 0,36 US-Dollar und übertraf die Analystenschätzung von 0,28 US-Dollar um knapp 29 Prozent.
Der Quartalsumsatz lag bei 874,57 Millionen US-Dollar und damit deutlich über den erwarteten 782,13 Millionen. Die Eigenkapitalrendite erreichte 9,35 Prozent, die Nettomarge 17 Prozent. Im Jahresvergleich stieg der Quartalsumsatz um 1,5 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete Cameco ein Umsatzplus von 11 Prozent auf 3,48 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie schnellte um 246 Prozent auf 1,35 US-Dollar hoch. Die Barliquidität kletterte auf 1,2 Milliarden US-Dollar bei einer Gesamtverschuldung von 1 Milliarde. Als Reaktion erhöhte das Unternehmen die Dividende um 50 Prozent gegenüber 2024.
Westinghouse als Stabilitätsanker
Während das Bergbaugeschäft volatil bleibt, fungiert die Tochter Westinghouse als verlässlicher Servicelieferant. Das Unternehmen generiert wiederkehrende Einnahmen aus Wartung und Brennelementefertigung für Kernkraftwerke – unabhängig von Schwankungen des Uran-Spotpreises.
Gemeinsam mit Brookfield schloss Cameco eine strategische Partnerschaft mit der US-Regierung. Ziel ist die beschleunigte Einführung von Westinghouse-Reaktortechnologien und die Stärkung der Lieferketten. Die angekündigten Investitionen der Regierung von mindestens 80 Milliarden US-Dollar eröffnen erhebliche Wachstumschancen.
Im Januar 2026 wählte das US-Energieministerium Global Laser Enrichment (GLE) für eine Förderung zur Unterstützung inländischer Laseranreicherung aus. Eine erfolgreiche Validierung im Oktober 2025 reduzierte das Risiko für Camecos 49-Prozent-Beteiligung deutlich. Der kommerzielle Betrieb ist für 2030 geplant.
Uranmarkt und Analystenstimmen
Der Uran-Spotpreis erreichte Ende 2025 einen Stand von 81,55 US-Dollar pro Pfund – über 10 Prozent höher als im Vorjahr. Geopolitische Unsicherheiten, schrumpfende Sekundärbestände und mangelnde Investitionen in neue Kapazitäten rücken die Versorgungssicherheit in den Fokus.
Raymond James hob das Kursziel für Cameco von 150 auf 165 kanadische Dollar an und bekräftigte die Einstufung „Outperform". Die Analysten verweisen auf die strukturelle Attraktivität von Uran angesichts angespannter Angebots-Nachfrage-Dynamiken. Mittel- bis langfristige Defizite dürften die Preise stützen.
Bernstein erwartet für 2026, dass Reaktor-Neustarts, Versorgungsverträge der Energieversorger und staatliche Unterstützung zusätzliche Planungssicherheit schaffen.
Reserven und institutionelle Anleger
Camecos erstklassige Lagerstätten umfassen nachgewiesene und wahrscheinliche Uranreserven von über 433 Millionen Pfund. Hedgefonds und andere institutionelle Investoren halten 70,21 Prozent der Aktien.
Die Vanguard Group baute ihre Position im dritten Quartal um 1,3 Prozent aus und hält nun 17,8 Millionen Aktien im Wert von rund 1,49 Milliarden US-Dollar.
Ausblick auf weiteres Wachstum
Laut Unternehmensangaben haben die sich „seit mehreren Jahren stetig verbessernden Fundamentaldaten im Jahr 2025 weiter an Dynamik gewonnen". Diese Entwicklung soll sich 2026 und darüber hinaus fortsetzen.
Kernenergie erlebt weltweit eine Renaissance. Treiber sind der Strombedarf durch künstliche Intelligenz und der Wunsch nach zuverlässiger grüner Energie ohne die Einschränkungen von Solar- und Windkraft. Zahlreiche Länder investieren massiv in ihre Nuklearkapazitäten.
Die nächsten Quartalszahlen stehen für den 30. April 2026 an. Analysten prognostizieren einen Gewinn je Aktie von 0,35 US-Dollar. Der heutige Auftritt bei Raymond James bietet dem Management eine weitere Plattform, um die strategische Position in einem entscheidenden Moment für den globalen Nuklearsektor zu präsentieren.
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