In dieser Woche steht Automatic Data Processing (ADP) gleich doppelt im Rampenlicht der Finanzmärkte. Als wichtiger Dienstleister für Personalmanagement liefert das Unternehmen am Mittwoch nicht nur richtungsweisende Daten für den US-Arbeitsmarkt, sondern untermauert mit Dividenden und Rückkäufen auch seine eigene Kapitalstrategie. Für Investoren stellt sich die Frage, ob diese Impulse ausreichen, um den bisher schwachen Jahrestrend umzukehren.

Arbeitsmarktdaten als Kurstreiber

Der ADP-Beschäftigungsbericht für Februar wird am Mittwoch, den 4. März, veröffentlicht. Jüngste wöchentliche Erhebungen, der sogenannte „NER Pulse“, deuten auf eine Belebung hin: In den vier Wochen bis zum 7. Februar schufen US-Privatunternehmen im Schnitt 12.750 Stellen pro Woche. Damit beschleunigte sich der Zuwachs bereits die vierte Woche in Folge. Nachdem der Januar-Bericht mit 22.000 neuen Stellen noch eher verhalten ausfiel, hoffen Marktteilnehmer nun auf eine Bestätigung des positiven Trends im Privatsektor.

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Dividenden und Aktienrückkäufe

Abseits der makroökonomischen Daten setzt ADP auf eine aktionärsfreundliche Kapitalallokation. Das Unternehmen bestätigte kürzlich die reguläre Quartalsdividende von 1,70 US-Dollar pro Aktie, die am 1. April ausgezahlt wird. Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 13. März. Parallel dazu läuft ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 6,00 Milliarden US-Dollar. Diese vom Board im Januar genehmigte Maßnahme ermöglicht es dem Unternehmen, bis zu 5,8 Prozent der ausstehenden Aktien über den freien Markt zurückzuerwerben.

Bewertung und institutionelles Interesse

Trotz eines Rückgangs von rund 16 Prozent seit Jahresbeginn signalisieren einige Indikatoren eine mögliche technische Gegenbewegung. Mit einem RSI-Wert von 15,1 gilt der Titel aktuell als stark überverkauft und notiert bei rund 181 Euro nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief. Während Analysten den fairen Wert der Aktie auf Basis von Cashflow-Modellen deutlich über dem aktuellen Kursniveau sehen, zeigen sich auch institutionelle Investoren aktiv. So stockte New Age Alpha Advisors seine Position zuletzt um über 58 Prozent auf, während andere Fonds ihre Bestände nur geringfügig anpassten.

Am Mittwochmorgen um 8:15 Uhr (ET) werden die neuen Arbeitsmarktdaten Aufschluss über die Dynamik der US-Wirtschaft geben. Unmittelbar darauf folgt am 13. März der wichtige Stichtag für die nächste Dividendenzahlung, was der Aktie in der ersten Monatshälfte zusätzliche Beachtung durch Einkommensinvestoren sichern dürfte.

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