Mit 10,34 Euro beendete die Aktie von BYD die Woche nahezu unverändert. Auf den ersten Blick wirkte der Kursverlauf unspektakulär. Hinter den Kulissen spielte sich jedoch ein Vorgang ab, der für erhebliche Irritation sorgte. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte kurzfristig eine erweiterte Liste chinesischer Militärunternehmen. Auf dieser tauchte plötzlich auch BYD auf. Nur kurze Zeit später zog die Behörde das Dokument wieder zurück. Eine inhaltliche Erklärung blieb aus.

Die zwischenzeitliche Aufnahme auf die sogenannte 1260H-Liste hätte weitreichende Folgen haben können. Unternehmen auf dieser Liste dürfen ab Mitte 2026 keine direkten Geschäfte mehr mit dem US Verteidigungsministerium abschließen. Obwohl BYD als Automobilhersteller gilt und keine militärische Ausrichtung besitzt, reagierten Marktteilnehmer sofort mit Verkäufen. Auch andere Konzerne wie Alibaba Group und Baidu erschienen vorübergehend auf der Liste. Nach dem Rückzug normalisierten sich die Kurse wieder, doch die Episode hinterließ Unsicherheit.

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BYD: Das hat die Unsicherheit enorm verstärkt. Das ist alarmierend!

So hängt die BYD auch weiterhin bezogen auf die Stimmung am Tropf der Amerikaner. Das ist sicherlich nicht wünschenswert.

Zeitgleich zeigte sich das operative Umfeld anspruchsvoll. BYD meldete im Januar den fünften Monat in Folge rückläufige Verkaufszahlen im Jahresvergleich. Anpassungen bei chinesischen Förderprogrammen wirkten sich insbesondere auf Modelle im unteren Preissegment aus. Dieser Trend belastete die kurzfristige Wahrnehmung des Unternehmens zusätzlich.

Demgegenüber entwickelte sich das Auslandsgeschäft robust. BYD steigerte seine Verkäufe außerhalb Chinas und weitete seine Präsenz in neuen Märkten aus. Der Konzern baute Produktions- und Vertriebsstrukturen international aus, um die Abhängigkeit vom Heimatmarkt zu verringern. Hierin liegt auch die Hoffnung. Analysten sehen noch immer Kursziele von über 14 Euro!

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