Lange lastete der schwelende Konflikt mit der Regierung in Mali auf dem Kurs, doch nun herrscht Gewissheit. Der Konzern konnte am Samstag eine Einigung erzielen, die den Betrieb in einer der wichtigsten Regionen langfristig sichert. Gleichzeitig treibt das Management den strategischen Umbau massiv voran, was Anleger bereits am Freitag mit Käufen honorierten.

  • Lizenzverlängerung: Betrieb in Mali für 10 Jahre gesichert
  • Führungsfrage: Mark Hill als dauerhafter CEO bestätigt
  • Strategie: Börsengang der Nordamerika-Sparte für Ende 2026 geplant

Einigung in Westafrika

Der Streit um den Loulo-Gounkoto-Komplex ist beigelegt. Barrick einigte sich mit der malischen Regierung auf eine Verlängerung der Abbaugenehmigung um zehn Jahre. Diese Entscheidung beendet eine Phase großer Unsicherheit, die durch die Reform des dortigen Bergbaugesetzes entstanden war.

Im Gegenzug zieht der Konzern seine Klage vor dem Schiedsgericht der Weltbank zurück, während Mali alle Vorwürfe gegen Mitarbeiter fallen lässt und die volle operative Kontrolle an das Unternehmen zurückgibt. Für Barrick ist dies essenziell: Der Standort gilt als "Tier-One"-Asset und soll allein im laufenden Jahr rund 900 Millionen US-Dollar Umsatz generieren. Reserven für sechs Jahre im Tagebau und über 16 Jahre im Untertagebau sind nun wirtschaftlich nutzbar.

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Umbau und Börsengang

Parallel zur operativen Stabilisierung klärt sich die Führungsstruktur. Mark Hill, der das Unternehmen bereits interimistisch leitete, wurde Anfang des Monats als permanenter CEO bestätigt. Seine zentrale Aufgabe ist die Neuausrichtung des Konzerns.

Herzstück dieser Strategie ist der geplante Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets unter dem Projektnamen "NewCo". In dieser Einheit sollen unter anderem das Joint Venture Nevada Gold Mines und das Projekt Pueblo Viejo gebündelt werden. Barrick plant, die Mehrheit an der neuen Gesellschaft zu behalten.

Kurssprung und Dividende

Die Börse reagierte erleichtert auf die wachsende Klarheit. Am Freitag kletterte die Aktie um 5,58 Prozent auf 47,91 US-Dollar. Unterstützung lieferten zudem die starken Quartalszahlen vom 5. Februar: Mit einem bereinigten Gewinn von 1,04 US-Dollar je Aktie übertraf Barrick die Erwartungen deutlich. Besonders positiv für Aktionäre ist die neue Ausschüttungspolitik: Die Quartalsdividende wurde um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar angehoben.

Mit der gesicherten Lizenz in Westafrika und der Bestätigung der Führungsspitze richtet sich der Blick nun auf die Exekution der Strategie. Bis Ende 2026 muss CEO Mark Hill beweisen, dass der geplante Teil-Börsengang des Nordamerika-Geschäfts den erhofften Mehrwert für die Muttergesellschaft heben kann.

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