BYD treibt seine internationale Expansion konsequent voran und richtet die Produktion zunehmend auf Europa und Lateinamerika aus. Der Konzern aus Shenzhen baut Kapazitäten außerhalb Chinas auf und positioniert sich damit näher an wichtigen Absatzmärkten. Diese geografische Ausweitung unterstreicht den Anspruch, nicht nur im Heimatmarkt, sondern global eine führende Rolle im Elektromobilitätssektor zu übernehmen.

Technologisch setzt BYD Maßstäbe. Gemeinsam mit CATL arbeitet das Unternehmen an leistungsfähigen Batteriezellen und optimiert kontinuierlich Kosten, Reichweite und Ladezeiten. Analysen, unter anderem von UBS, bescheinigen dem Konzern Fortschritte bei der sogenannten dreifachen Parität. Gemeint ist der Gleichstand mit klassischen Verbrennern in zentralen Disziplinen wie Anschaffungskosten, Reichweite und Ladegeschwindigkeit. BYD erreicht in einzelnen Segmenten bereits Werte, die Wettbewerber unter Druck setzen.

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BYD: Die Aktie kommt hier kaum vom Fleck

Besondere Aufmerksamkeit erzeugt ein neues Low-Cost-Modell mit einer Reichweite von rund 600 Kilometern. Das Fahrzeug soll zu einem deutlich niedrigeren Preis angeboten werden als viele vergleichbare Modelle westlicher Hersteller. Diese Kombination aus Reichweite und Preis verschiebt die Wettbewerbssituation spürbar. Europäische Anbieter kämpfen weiterhin mit hohen Produktionskosten und komplexer Softwareintegration, während BYD auf vertikale Integration setzt und große Teile der Wertschöpfung selbst kontrolliert.

An der Börse spiegelt sich diese operative Stärke derzeit nur eingeschränkt wider. Am Freitag beendete die Aktie die Woche auf einem Niveau von in etwa 10,48 Euro. Seit geraumer Zeit bewegt sich der Kurs in einem engen Korridor zwischen 10 und 11 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch aus diesem Fenster gelang bislang nicht. Damit bleibt die Entwicklung hinter den technologischen Schlagzeilen zurück.

Charttechnisch spielt die Marke von 11 Euro eine wichtige Rolle. Erst oberhalb dieses Niveaus würde der GD100 überwunden. Solange der Kurs darunter verharrt, dominiert Zurückhaltung. Analysten zeigen sich dennoch vergleichsweise optimistisch. Im Durchschnitt sehen sie ein Kursziel von 14 Euro. Vom aktuellen Stand aus ergibt sich daraus ein rechnerischer Abstand von mehr als 30 %.

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