Wie verloren, so gewonnen, könnte es am Montag heißen. Die Chinesen von BYD haben einen Kursgewinn von 7 % verbuchen können und sich damit bei 11,60 Euro (in etwa) wieder im gehobenen Seitwärtstrend zeigen können. Wenig verwunderlich, hatten am Freitag Zahlen verwirrt und auch für Abschläge gesorgt. Aber BYD hat zuletzt einen echten GameChanger geschafft.

BYD: Darum kann sie weiter klettern

Zur Erinnerung an die technologische Entwicklung: Mit der Präsentation der Batterie Blade 2.0 markierte BYD eine echte Wende, da erstmals konkrete Leistungsdaten wie eine Reichweite von rund 1000 km kommuniziert wurden. Zusätzlich kündigten die Chinesen über Schnellladestationen eine Ladezeit von 5 Minuten an, in der eine Kapazität von 10 % auf 70 % erreicht werden kann, was eine klare technische Fortentwicklung anzeigt.

Diese Produktvorstellung ging der Präsentation der Geschäftszahlen am Freitag voraus, die für das vergangene Jahr lediglich ein Umsatzwachstum von 3,5 % zeigen. Gleichzeitig wurde ein Rückgang des Nettogewinns um 19 % gemeldet, wodurch offen zwischen operativer Entwicklung und technologischer Kommunikation zunächst quasi gebrochen wurde. Die Stimmung ließ nach.

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Die Reaktion am Kapitalmarkt folgte zunächst den veröffentlichten Zahlen, denn am Freitag schloss der Kurs bei 10,84 Euro nach einem Tagesverlust von 4,54 %.

Der nun folgende Montag brachte eine neue Bewertungssituation, als der Kurs um mehr als 7,1 % auf 11,61 Euro anstieg. Das erste Ziel der Analysten wird es sein, dass die Notierungen sogar noch die Marke von 12 Euro avisieren. Dies wäre charttechnisch relevant.

Diese Bewegung zeigt eine Verschiebung hin zu technologischen Faktoren, die an sich langfristig mehr Gewicht haben.

Zudem lieferten ohnehin die Verkaufszahlen in Europa zusätzliche Hinweise auf operative Fortschritte, da im Zeitraum Januar bis Februar nahezu doppelt so viele Fahrzeuge verkauft wurden wie ein Jahr zuvor: 29.000. Damit bleibt die Stimmung wieder gut. Analysten erwarten ohnehin deutlich steigende Kurse.

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