Im März hat die Trading-Abteilung von TotalEnergies einen der bemerkenswertesten Einzelhandelsgewinne der jüngsten Energiegeschichte eingefahren. Mehr als eine Milliarde US-Dollar Gewinn durch strategische Ölwetten am physischen Markt — und das innerhalb eines einzigen Monats.

Wie der Handel-Coup funktionierte

Der Mechanismus dahinter war so simpel wie riskant: TotalEnergies-Händler kauften im März nahezu alle verfügbaren Ladungen der Sorten Murban und Oman für die Mai-Verladung auf — insgesamt rund 70 Ölladungen, mehr als doppelt so viele wie im Vormonat. Oxforder Energieexperten bezeichnen dies als eine der größten jemals von einem einzelnen Akteur eingegangenen Positionen am Ölmarkt.

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Den Nährboden lieferten militärische Spannungen im Nahen Osten und Einschränkungen durch die Straße von Hormus. Der Preis für Dubai Crude schnellte infolge der künstlichen Knappheit von rund 70 US-Dollar auf zeitweise fast 170 US-Dollar pro Barrel. TotalEnergies kombinierte die physischen Käufe mit Finanzderivaten und maximierte so die Rendite.

Fusion und solide Basis

Parallel dazu schloss der Konzern am Montag die Fusion seines britischen Upstream-Geschäfts mit NEO NEXT, einem Repsol-Joint-Venture, ab. Damit entsteht der größte unabhängige Öl- und Gasproduzent im britischen Festlandsockel — ein strategischer Zukauf in einem Umfeld, in dem Größe und Versorgungssicherheit zählen.

Die finanzielle Basis für solche Manöver ist solide: Für 2025 wies TotalEnergies einen bereinigten Nettogewinn von 15,6 Milliarden US-Dollar aus — trotz eines Ölpreisrückgangs von 15 Prozent im Jahresvergleich. Für 2026 plant das Management Aktienrückkäufe von bis zu 6 Milliarden US-Dollar, die Dividende soll auf 3,40 Euro je Aktie steigen (+5,6 %).

Die Aktie markierte heute mit 80,54 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn hat der Titel knapp 43 Prozent zugelegt — ein Kursanstieg, der die Handels- und Expansionsstrategie des Konzerns eindrücklich widerspiegelt. Jefferies-Analyst Mark Wilson bekräftigte zuletzt seine Kaufempfehlung und verwies auf das Potenzial des Rio Grande LNG-Projekts als weiteren Wachstumstreiber.

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