BYD Aktie: Analystenmeinungen geteilt
BYD hat 2025 mehr Elektroautos verkauft als je zuvor — und trotzdem weniger verdient. Der Nettogewinn sank um 19% auf 32,6 Milliarden Yuan (rund 4,7 Milliarden Dollar), der erste Jahresgewinnrückgang seit 2021. Der Grund liegt weniger in schwacher Nachfrage als im brutalen Preiskampf auf dem chinesischen Heimatmarkt.
Volumen hoch, Margen unter Druck
Der Umsatz stieg um 3,5% auf 804 Milliarden Yuan — ein klares Zeichen, dass BYD weiter wächst. Gleichzeitig lieferte das Unternehmen 2,26 Millionen reine Elektrofahrzeuge aus, 28% mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: Tesla kam auf 1,64 Millionen Auslieferungen, ein Rückgang von 9%.
Das Paradox dahinter ist hausgemacht. Aggressive Preissenkungen im chinesischen Markt und der Wegfall staatlicher Subventionen haben die Marge spürbar gedrückt. Mehr Volumen, weniger Gewinn pro Fahrzeug — eine Gleichung, die BYD-Chef Wang Chuanfu selbst als „extremen Punkt" des Preiskampfs bezeichnete.
Schwieriger Jahresstart 2026
Ins laufende Jahr ist BYD holprig gestartet. In den ersten beiden Monaten 2026 sanken die Auslieferungen um 36% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 400.000 Einheiten. Der Marktanteil bei Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen in China fiel auf etwa 17%, nachdem er zuvor bei 27% gelegen hatte. Das ursprüngliche Jahresziel für 2025 von 5,5 Millionen Fahrzeugen wurde nachträglich auf 4,6 Millionen korrigiert.
Internationalisierung und neue Technik als Gegengewicht
Auf internationalem Parkett läuft es besser. Erstmals überschritten die Auslandsverkäufe 2025 die Marke von einer Million Einheiten, das Unternehmen ist mittlerweile in 119 Ländern aktiv. In Europa legte BYD im September um 272% auf über 13.000 Einheiten zu.
Technologisch setzt BYD auf die neue „Blade Battery 2.0", die im Luxusmodell Yangwang U7 debütieren soll. Das System verspricht eine Reichweite von über 1.000 Kilometern und Ladezeiten von 10% auf 70% in fünf Minuten.
Für das zweite Quartal 2026 stehen konkrete Produktneuheiten an: Am 2. April präsentiert BYD den Seal 06 GT mit der neuen Schnellladetechnologie sowie den Seal 06 DM-i Wagon mit dem fünften Hybridantrieb der DM-i-Generation. Parallel dazu entsteht in Bahia, Brasilien, ein neues Industriegelände mit einer geplanten Jahreskapazität von 600.000 Fahrzeugen.
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