Der chinesische E-Auto-Riese BYD schwimmt in Indien auf einer Erfolgswelle, doch nun droht das Unternehmen an seinen eigenen Importlimits zu zerschellen. Mit dem sportlichen Seal und dem bulligen Sealion 7 hat BYD zwei echte Zugpferde im Stall, die bisher als Komplettfahrzeuge (CBU) ins Land rollen. Dank der GSR 870 (E)-Regelung durfte BYD bisher ohne aufwendige lokale Zulassungstests bis zu 2.500 Fahrzeuge pro Jahr importieren. Doch die Nachfrage ist mittlerweile so gewaltig, dass diese Kontingente fast restlos aufgebraucht sind.

Das Limit ist erreicht

Besonders der Sealion 7 entpuppt sich als echter Verkaufsschlager: Allein im vergangenen Jahr beanspruchte dieses Modell satte 88 Prozent des gesamten Importkontingents. Rund 2.200 Einheiten wurden zugelassen, und bei den Händlern stapeln sich bereits die Vorbestellungen. Hunderte Kunden müssen derzeit auf ihre Fahrzeuge warten, da der Nachschub aufgrund der starren Obergrenzen stockt.

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Die Zollfalle und der Preis-Schock

Ein weiteres Hindernis ist der stolze Preis, der vor allem durch die indische Zollpolitik in die Höhe getrieben wird. Auf den Sealion 7 entfällt ein Importzoll von astronomischen 70 Prozent. Das katapultiert den Preis je nach Ausstattung auf 4,94 Millionen bis 5,49 Millionen Rupien – umgerechnet etwa 45.000 bis 50.000 Euro. Damit spielt das Fahrzeug in einer Preisliga, die viele potenzielle Käufer abschreckt.

Lokale Montage als Befreiungsschlag

Um die Zollschranken zu umgehen und die Lieferfähigkeit zu sichern, prüft BYD nun einen Strategiewechsel: die Umstellung auf SKD-Produktion (Semi-Knocked-Down). Anstatt fertiger Autos sollen künftig Teilsätze importiert und vor Ort in Indien endmontiert werden. Dieser Weg ist deutlich weniger kapitalintensiv als der Bau eines kompletten Werks und wird von den Behörden meist schneller genehmigt. Sollte der Plan aufgehen, könnte BYD nicht nur die Wartezeiten verkürzen, sondern auch die Zölle drastisch senken.

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