Die Aktie von BYD verlor gestern deutliche -2-28 % und kam auf einen Kurs von jetzt immerhin 10,70 Euro. Damit rutscht der Kurs unter das Niveau des Vortages, bleibt jedoch in Reichweite der Marke von 11 Euro. Technisch orientierte Marktteilnehmer richten den Blick auf diese Schwelle, da sich darüber die 100-Tage-Linie befindet. Der Abstand zu diesem gleitenden Durchschnitt liegt bei rund 2 bis 3 %, was den Bereich kurzfristig relevant macht. Jetzt ringen die Börsen also weiter mit einem möglichen Ausflug in Richtung eines Aufwärtstrendwechsels.

BYD: Kann es nun endlich gelingen?

Der Kursverlauf der vergangenen Wochen zeigt eine enge Spanne zwischen 10,50 und 11,20 Euro. Innerhalb dieses Korridors reagierte der Titel mehrfach auf charttechnische Marken, ohne einen klaren Richtungsimpuls auszubilden. Unterhalb von 10,70 Euro traten zuletzt vermehrt wieder Käufe auf, während oberhalb von 11 Euro Verkaufsdruck einsetzte. Das kann wiederum nur der Markt nun regeln.

Auf Unternehmensseite rücken neue Produktüberlegungen in den Fokus. BYD arbeitet an der Erweiterung des europäischen Modellportfolios um ein leistungsorientiertes Kompaktfahrzeug. Interne Planungen sehen eine Serienumsetzung einer bestehenden Konzeptstudie vor, die auf einer eigenständigen Plattform mit Hinterradantrieb basiert. Technische Eckdaten deuten auf eine Leistung im Bereich von rund 221 kW hin, was das Fahrzeug klar oberhalb der bisherigen Kompaktmodelle positioniert.

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Diese Produktkategorie besitzt für den europäischen Markt eine besondere Bedeutung, da sie höhere Margen und stärkere Markenwirkung ermöglicht. BYD adressiert damit Kundengruppen, die neben Reichweite und Effizienz auch Leistungswerte und Fahrdynamik berücksichtigen. Für den Konzern bedeutet dies eine Ausweitung der Angebotsstruktur über das bisherige Volumensegment hinaus.

Parallel dazu bleibt das Kerngeschäft mit volumenstarken Modellen unverändert. SUVs und Limousinen stellen weiterhin den Hauptanteil der Auslieferungen. Der mögliche Einstieg in ein leistungsstärkeres Segment erfordert zusätzliche Investitionen in Plattformen, Abstimmung und Zulassung. Regulatorische Vorgaben in Europa beeinflussen dabei Zeitpläne und technische Auslegung.

Am Kapitalmarkt fließen diese Aspekte bislang nur indirekt in die Bewertung ein. Der Kurs reagiert derzeit stärker auf technische Marken als auf einzelne Produktmeldungen. Solange der Titel unterhalb der 100-Tage-Linie verbleibt, dominiert eine abwartende Haltung.

Analysten sehen aber alles anders: Die Aktie müsste auf 14 Euro steigen!

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