BYD-Aktie: Damit hat niemand gerechnet!
Gute Nachrichten aus China. Zumindest bezogen auf die Aktie der BYD ist wieder etwas Bewegung in die Situation gekommen. Die Aktie legte einen Schlussspurt hin, nachdem es am Mittwoch mit rund 9,51 Euro einen echten Tiefpunkt gab. Am Freitag kletterte die Aktie von BYD zum Ende der Handelswoche auf einen Kurs von 10,25 Euro und verzeichnete damit einen Tagesgewinn von 5,39 %. Diese Bewegung markierte eine klare Gegenreaktion auf die zuvor schwächere Entwicklung und führte den Kurs wieder oberhalb der runden Marke von 10 Euro. Das wird zumindest bei Chartanalysten gerne gesehen.
BYD: Der Katastrophe entgangen!
Trotz dieses Anstiegs blieb der übergeordnete Verlauf kurzfristig belastet. Innerhalb einer Woche sank der Kurs um 4,04 %, womit die positive Bewegung vom Freitag nicht ausreichte, um die Verluste der vorangegangenen Tage vollständig auszugleichen. Erst ab Donnerstagmittag zeigte sich eine wieder steigende Tendenz im Kursverlauf.
Auch der Blick auf das laufende Jahr liefert konkrete Anhaltspunkte dafür, dass noch einiges im Argen liegt. Seit dem Jahresbeginn weist die Aktie ein Minus von 4,9 % aus. Diese Zahl ordnet die Entwicklung klar unterhalb des Niveaus ein, das zum Jahreswechsel bestanden hatte, und zeigt eine weiterhin bestehende Distanz zu früheren Kursständen.
Demgegenüber stehen Einschätzungen aus Analystenkreisen, die einen erheblichen Abstand zwischen aktuellem Kurs und durchschnittlichem Kursziel ausweisen. Nach aktuellem Stand liegt dieses Ziel um 40,82 % oberhalb der Notierung vom Freitag. Bezogen auf den Kurs von 10,25 Euro ergibt sich daraus rechnerisch ein Niveau von über 14 Euro. Das wiederum ist in den Augen vieler technischer Analysten unwahrscheinlich.
Dennoch: Es gibt echte Fortschritte. In Brasilien nutzt BYD ein Werk, das lokale Bauteile verarbeitet und damit eine gezielte Marktstrategie verfolgt. Der brasilianische Markt gilt dabei als größter Absatzmarkt des Konzerns außerhalb von China.
Für diesen Markt formulierte das Unternehmen ein klares Ziel. Bis zum Jahr 2030 strebt BYD in Brasilien eine führende Position bei den Verkaufszahlen an. Die Produktion vor Ort dient dabei nicht nur der Versorgung des lokalen Marktes, sondern auch der Vorbereitung möglicher Exporte.
In diesem Zusammenhang rückt auch die Diskussion um Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten in den Blick. Eine Umsetzung solcher Abkommen könnte für Unternehmen mit Produktionsstandorten in Brasilien konkrete Auswirkungen auf bestehende Handelsbeschränkungen beim Export nach Europa haben. BYD könnte für Überraschungen sorgen!
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 08. Februar liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








