BYD Aktie: Europa-Offensive läuft
Der chinesische Elektroautobauer BYD setzt auf aggressives Wachstum in Europa und Australien, während der Heimatmarkt schwächelt. Die Aktie geriet zuletzt massiv unter Druck – trotz beeindruckender Verkaufserfolge im Ausland. Grund sind Sorgen um die Profitabilität im chinesischen EV-Sektor.
Wichtigste Entwicklungen auf einen Blick:
* Verkäufe in Deutschland und Spanien ziehen deutlich an
* BYD übertrifft Tesla in Australien mit großem Abstand
* Inlandsumsatz bricht im Januar 2026 ein
* Festkörperbatterien sollen 2027 in Kleinserie gehen
Deutschland im Fokus der Expansion
BYD hat sich für den deutschen Markt ehrgeizige Ziele gesetzt: 50.000 verkaufte Fahrzeuge in diesem Jahr. Um das zu erreichen, baut der Konzern sein Händlernetz kontinuierlich aus. Die Januarzahlen 2026 zeigen bereits einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Auch in Spanien verzeichnet der Hersteller zweistellige Zuwachsraten.
In Australien gelang BYD im Januar ein bemerkenswerter Coup: Die Verkaufszahlen übertrafen die des US-Konkurrenten Tesla deutlich. Für 2026 sind mehrere Modelleinführungen geplant, um die Position auf dem australischen Markt weiter auszubauen.
Neue Modelle und Batterietechnologie
Mit dem Song Ultra EV steht ein neuer elektrischer SUV für den chinesischen Markt in den Startlöchern. Der Launch ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Bereits im laufenden Quartal will BYD neue Flaggschiff-Modelle präsentieren.
Parallel arbeitet das Unternehmen an der nächsten Generation von Festkörperbatterien. Die Kleinserienproduktion soll 2027 anlaufen – ein wichtiger Schritt, um im Technologiewettrennen mit Konkurrenten wie Tesla und Toyota mitzuhalten.
Gegenwind aus China belastet
Die internationalen Erfolge können nicht darüber hinwegtäuschen: Im Heimatmarkt kriselt es. Die Januarzahlen 2026 fielen im Jahresvergleich deutlich zurück. Verschärfter Wettbewerb und veränderte Förderbedingungen der Regierung belasten das Geschäft. Investoren reagierten mit einem massiven Ausverkauf der Aktie, da sie sinkende Margen im chinesischen EV-Sektor befürchten.
Hinzu kommen handelspolitische Spannungen: BYD hat Klage gegen die US-Regierung wegen verhängter Zölle eingereicht. Der Ausgang des Verfahrens könnte die Exportstrategie beeinflussen.
Ein für Ende Februar 2026 erwarteter Technology Day dürfte weitere Einblicke in die strategische Ausrichtung und technologische Entwicklungen liefern.
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