Der chinesische Automobilriese BYD setzt im Jahr 2026 alles auf eine Karte, um den deutschen Markt endgültig zu erobern. Nachdem das Unternehmen 2025 mit einem massiven Absatzplus von über 700 Prozent ein Ausrufezeichen gesetzt hat, folgt nun die Phase der lückenlosen Präsenz. Das Ziel ist klar formuliert: BYD will kein Nischenplayer mehr sein, sondern eine echte Alternative zu den etablierten deutschen Herstellern.

Massive Händler-Offensive für mehr Kundennähe

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?

Einer der entscheidenden Hebel für den Erfolg im Jahr 2026 ist der Ausbau des Vertriebsnetzes. BYD plant, die Anzahl seiner Standorte in Deutschland bis zum Jahresende auf rund 350 fast zu verdoppeln. Die Strategie dahinter ist simpel, aber effektiv: Kein potenzieller Kunde soll mehr als 20 Minuten fahren müssen, um einen BYD-Partner zu erreichen. Damit greift das Unternehmen eine der größten Schwächen neuer Marktteilnehmer an – die mangelnde Service-Infrastruktur – und schafft Vertrauen bei den oft skeptischen deutschen Privatkunden.

Produktion „Made in Europe“ als Gamechanger

Ein weiterer Meilenstein ist der geplante Produktionsstart im neuen Werk in Ungarn im ersten Halbjahr 2026. Dies ist für BYD strategisch von unschätzbarem Wert, um die EU-Zölle auf in China produzierte Elektroautos zu umgehen und gleichzeitig die Lieferzeiten drastisch zu verkürzen. Durch die lokale Fertigung kann das Unternehmen flexibler auf die Anforderungen des europäischen Marktes reagieren und seine Preispolitik trotz regulatorischer Hürden stabil halten.

Modelloffensive und Infrastruktur

Flankiert wird die Expansion durch eine kontinuierliche Erweiterung der Modellpalette, die mittlerweile fast alle Segmente vom Kleinwagen bis zur Oberklasse abdeckt. Besonders im Fokus stehen dabei nicht nur reine Elektrofahrzeuge, sondern auch Plug-in-Hybride, die 2025 maßgeblich zum Wachstum beigetragen haben. Zusätzlich plant BYD die Installation von hunderten eigenen Schnellladestationen („Mega Flash Charger“) bei seinen Handelspartnern, um das Ökosystem rund um die Marke zu stärken.

BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 16. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...