Greenroc Mining lässt die reine Explorationsphase hinter sich und bereitet den operativen Betrieb in Grönland vor. Nach dem Erhalt wichtiger Genehmigungen Ende letzten Jahres rückt nun die technische Umsetzung der Graphit- und Ilmenit-Projekte in den Fokus. Kann das Unternehmen den Sprung zum kommerziellen Produzenten für die europäische Batterie-Lieferkette meistern?

Meilensteine in Grönland und Dänemark

Der Schwerpunkt im laufenden Jahr liegt auf dem Graphitprojekt Amitsoq. Seit dem Erhalt der 30-jährigen Abbaulizenz im letzten Dezember bereitet das Unternehmen die Bauphase vor. Aktuell stehen der Abschluss finaler Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie technischer Studien im Vordergrund, um den langfristigen Übergang in die Produktion zu sichern.

Ein entscheidender Faktor für das erste Halbjahr ist der Ausbau der Weiterverarbeitungskapazitäten. In einer Pilotanlage in Dänemark sollen noch im laufenden ersten Quartal spezialisierte Graphitmühlen installiert werden. Die erfolgreiche Inbetriebnahme dieser Ausrüstung gilt als wichtiger Beleg dafür, dass Greenroc in der Lage ist, batteriefähiges Anodenmaterial (AAM) herzustellen und das vertikal integrierte Geschäftsmodell zu validieren.

Folgende Entwicklungen prägen das Jahr 2026:

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  • Inbetriebnahme der Pilotanlage: Die Installation der Verarbeitungstechnik in Dänemark im ersten Quartal ist zentral für die Tests der Reinigungsverfahren.
  • EU-Status: Es werden weitere Details zur Umsetzung des Status als „Strategisches Projekt“ im Rahmen des EU-Rohstoffgesetzes erwartet, was den Zugang zu Finanzierungen erleichtern könnte.
  • Forschungsfortschritte: Das dänisch geförderte Programm „EU-Graphite“ soll technische Updates zu umweltfreundlichen, säurefreien Reinigungsmethoden liefern.

Strategische Bedeutung für Europa

Grönland gewinnt als Rohstoffquelle für die europäische Batterieversorgung massiv an Bedeutung. Amitsoq verfügt über eines der weltweit hochgradigsten Graphitvorkommen, was dem Unternehmen potenzielle Kostenvorteile beim Abbau verschafft.

Da die Europäische Union bestrebt ist, die Abhängigkeit von externen Graphitlieferungen zu verringern, stehen Projekte mit strategischem Status im Mittelpunkt der Rohstoffsicherung. Die Strategie von Greenroc, eine europäische Wertschöpfungskette von der Gewinnung bis zum batteriefähigen Material aufzubauen, deckt sich mit den aktuellen industriepolitischen Zielen im Bereich der Elektromobilität und erneuerbaren Energien.

Die kommenden Monate werden zeigen, wie effizient die Skalierung der Veredelungsprozesse in der dänischen Pilotanlage verläuft. Mit der Installation der Mahltechnik im ersten Quartal steht kurzfristig ein operativer Prüfstein an, der die technische Machbarkeit der Expansionspläne untermauern muss.

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