Broadcom Aktie: Weitreichende Anerkennung
Manchmal reicht eine einzige Zahl, um eine ganze Branche neu zu sortieren. Genau das ist diese Woche passiert: Alphabet schraubt seine Investitionen in KI-Infrastruktur deutlich nach oben – und ausgerechnet Broadcom steht als Profiteur plötzlich besser da als viele andere Chipwerte.
Der Grund ist simpel: Wer an den großen KI-Rechenzentren mitverdient, braucht die richtigen Zulieferer an der richtigen Stelle. Und Broadcom sitzt bei Google näher am Hebel, als es auf den ersten Blick wirkt.
Alphabet setzt auf eigene KI-Chips
Am Donnerstag hat Alphabet für 2026 einen Capex-Rahmen von 175 bis 185 Milliarden US-Dollar angekündigt. Das ist ein klarer Hinweis auf eine aggressivere Ausweitung von Rechenzentren und Infrastruktur – vor allem mit Blick auf KI.
Für Broadcom ist dabei entscheidend, wohin dieses Geld fließt. Das Unternehmen entwickelt und liefert zusammen mit Google kundenspezifische KI-Chips, die Tensor Processing Units (TPUs). Anders als bei „Standard“-Chips geht es hier um maßgeschneiderte Hardware für einen Hyperscaler. Genau deshalb sehen Marktbeobachter Broadcom als einen der direkten Gewinner dieses Budgetsprungs.
Analysten und Großinvestoren ziehen nach
Nach der Alphabet-Meldung hat Jefferies seine Kaufempfehlung für Broadcom bekräftigt und das Kursziel bei 500 US-Dollar belassen. Die Begründung: Der beschleunigte KI-Ausbau sorge für eine besser planbare Wachstumsstrecke im Geschäft mit kundenspezifischem Silicon.
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Auch auf Investorenseite kam Bewegung rein. Ark Invest (Cathie Wood) kaufte am Donnerstag mehr als 87.000 Broadcom-Aktien im Wert von rund 27 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig reduzierte der Fonds Positionen in anderen Chipwerten wie Qualcomm – ein Hinweis auf eine Umschichtung hin zu Unternehmen, die besonders stark an den Investitionsbudgets großer Cloud-Anbieter hängen.
Warum Broadcom sich absetzen konnte
Im Chipsektor zeigten sich Anfang Februar spürbare Unterschiede: Während etwa Nvidia und AMD unter Druck standen, lief Broadcom gegen den Trend. Das deutet darauf hin, dass Anleger stärker trennen между „breiten“ Halbleiterlieferanten und Spezialisten, die tief in den Custom-ASIC-Lieferketten der großen Cloud-Konzerne verankert sind.
Beim Kursbild passt dazu: Auf 30-Tage-Sicht liegt die Aktie rund 7,6% im Minus – trotz des starken Rückenwinds aus dem KI-Infrastrukturthema in dieser Woche.
Unterm Strich dreht sich die aktuelle Story weniger um allgemeine Chip-Nachfrage, sondern um eine sehr konkrete Frage: Wer bekommt den größten Anteil an den KI-Milliarden der Hyperscaler? Mit Googles TPU-Partnerschaft hat Broadcom dafür gerade einen besonders sichtbaren Anker – und der nächste feste Termin, an dem der Markt neue Fakten bekommt, sind die Quartalszahlen am 4. März 2026.
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