Broadcom-Anleger können aufatmen. Der Halbleiter-Gigant hat nicht nur einen potenziell ärgerlichen Rechtsstreit mit dem Großkunden Fidelity beigelegt, sondern sendet auch extrem zuversichtliche Signale zum Kerngeschäft. Während die Aktie seit Jahresbeginn leicht korrigiert, lässt CEO Hock Tan keine Zweifel an der aktuellen Auftragslage aufkommen.

„Unersättliche Nachfrage“

In einem virtuellen Treffen mit Analysten von TD Cowen trat das Management Sorgen über sinkende Margen oder Auftragsschwankungen entschieden entgegen. CEO Hock Tan sprach laut einem CNBC-Bericht von einer „scheinbar unersättlichen Nachfrage“ nach den Produkten des Unternehmens.

Besonders relevant für die weitere Kursentwicklung: Der Auftragsbestand, der bereits im Dezember bei beeindruckenden 73 Milliarden US-Dollar lag, ist seitdem weiter signifikant gewachsen. Analysten gehen nun davon aus, dass das Geschäft mit KI-Netzwerken einen noch größeren Teil zum Gesamtumsatz beitragen wird, als der Markt bislang erwartet hatte. Vor allem die „Tomahawk“-Produktreihe verzeichnet eine starke Dynamik.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?

Streit um VMware beigelegt

Auch an einer zweiten Front herrscht nun Klarheit. Der Vermögensverwalter Fidelity Investments hatte Broadcom wegen des Zugangs zu kritischer VMware-Software verklagt – eine Folge der Übernahme und der anschließenden Umstellung der Produktpalette. Fidelity hatte behauptet, Broadcom verweigere vertraglich zugesicherte Verlängerungen, um den Kauf teurerer Bündelprodukte zu erzwingen.

Wie Reuters berichtet, wurde dieser Konflikt nun beigelegt. Ein Fidelity-Sprecher bestätigte, dass die Dienstleistungen ununterbrochen fortgesetzt werden und keine Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zu befürchten sind. Für Broadcom ist dies ein wichtiges Signal, dass die Integration von VMware trotz anfänglicher Reibungspunkte mit Kunden voranschreitet.

Pause im Aufwärtstrend

Trotz der fundamentalen Stärke gönnt sich der Aktienkurs aktuell eine Verschnaufpause. Nach einer Rally von fast 70 Prozent in den letzten zwölf Monaten notiert das Papier seit Jahresanfang rund 6 Prozent im Minus bei etwa 326 US-Dollar. Der Kurs rutschte dabei zuletzt unter den 50-Tage-Durchschnitt, hält sich aber deutlich über dem langfristigen 200-Tage-Trend.

Ob sich die vom CEO beschriebene Nachfrage auch in den harten Bilanzzahlen niederschlägt, erfahren Anleger am 4. März 2026. An diesem Termin wird der mit 1,5 Billionen US-Dollar bewertete Konzern seine Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal präsentieren.

Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...