Broadcom bleibt ein zentraler Akteur im KI-Infrastruktur-Geschäft, doch die jüngsten Quartalsmeldungen großer Investoren zeichnen ein gemischtes Bild. Während einige Fonds ihre Positionen deutlich aufstocken, ziehen sich andere zurück. Die Aktie steht aktuell unter Druck – trotz starker Fundamentaldaten und einer prall gefüllten Auftragspipeline von über 73 Milliarden Dollar.

Gegensätzliche Signale von Großinvestoren

Die aktuellen Pflichtmitteilungen offenbaren unterschiedliche Strategien: Americana Partners erhöhte seine Beteiligung im dritten Quartal um 4,8 Prozent auf knapp 197.000 Aktien im Wert von rund 64,9 Millionen Dollar. Broadcom ist damit die sechstgrößte Position im Portfolio des Vermögensverwalters. Noch aggressiver agierte Birinyi Associates, die ihre Anteile um 43,4 Prozent auf 25.710 Stück aufstockten.

Dem stehen Reduzierungen gegenüber: Sage Mountain Advisors verringerte sein Engagement um 2,4 Prozent, Middleton & Co. um 1,8 Prozent. Trotz dieser Anpassungen halten institutionelle Investoren weiterhin 76,43 Prozent aller ausstehenden Aktien – ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen in die langfristige Story nicht grundsätzlich erschüttert ist.

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Die Zahlen sprechen für sich

Die operative Performance von Broadcom gibt kaum Anlass zur Sorge. Im vergangenen Quartal erzielte der Halbleiterhersteller einen Gewinn je Aktie von 1,95 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 1,87 Dollar. Der Umsatz kletterte auf 18,02 Milliarden Dollar – ein Plus von 28,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

CEO Hock Tan stellte zuletzt eine Verdopplung der KI-Chip-Erlöse für das erste Quartal 2026 in Aussicht. Die strategischen Partnerschaften mit Hyperscalern wie Google und Meta sowie der massive Auftragsbestand untermauern diese Prognose. Allerdings wächst der Wettbewerbsdruck: Konkurrent MediaTek gewinnt im lukrativen Geschäft mit kundenspezifischen Chips (ASICs) zunehmend an Boden.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz der jüngsten Kursschwäche sehen Marktteilnehmer erhebliches Aufwärtspotenzial. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 438,61 Dollar – was einem möglichen Zugewinn von rund 38 Prozent entspricht. Optimistische Stimmen taxieren die Aktie sogar auf bis zu 525 Dollar.

Die kommenden Tage dürften Orientierung bringen: Microsoft und Meta legen in dieser Woche ihre Quartalszahlen vor. Da beide zu den wichtigsten Kunden von Broadcom zählen, könnten ihre Investitionspläne im KI-Bereich direkten Einfluss auf die Stimmung rund um die Broadcom-Aktie haben. Die zentrale Frage lautet, ob das Unternehmen den 73-Milliarden-Rückstau schnell genug in Umsatz verwandeln kann.

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