Die Kryptowährung XRP zeigt sich aktuell widerstandsfähig, verharrt jedoch in einer engen Handelsspanne um 1,87 US-Dollar. Während ein juristischer Erfolg gegen eine Sammelklage für grundlegende Erleichterung sorgt, richtet sich der Blick der Anleger heute gebannt auf Washington. Eine anstehende Abstimmung im Senat könnte die regulatorischen Weichen neu stellen und die Diskrepanz zwischen anhaltendem institutionellem Interesse und dem aktuellen Kurs auflösen.

Juristischer Sieg und regulatorische Weichenstellung

Zwei wesentliche Ereignisse dominieren derzeit die Stimmung bei XRP. Zum einen hat ein US-Gericht eine Sammelklage gegen Ripple Labs abgewiesen. Dieser Schritt beseitigt eine weitere Ebene der Rechtsunsicherheit, die auch nach dem primären Konflikt mit der SEC noch im Raum stand. Marktbeobachter werten dies als strategischen Befreiungsschlag, der den Fokus wieder stärker auf den tatsächlichen Nutzen des Netzwerks lenken könnte.

Zum anderen steht heute eine Entscheidung des Landwirtschaftsausschusses des Senats an. Die Abstimmung über den "Market Structure Bill" soll den regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte in den USA definieren. Insbesondere die Klärung der Zuständigkeiten zwischen den Aufsichtsbehörden CFTC und SEC wäre für XRP, das stark im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr genutzt wird, von fundamentaler Bedeutung.

Institutionelle nutzen die Konsolidierung

Trotz der verhaltenen Kursentwicklung der letzten Woche zeigen sich institutionelle Investoren weiterhin kauffreudig. Daten vom 28. Januar belegen, dass US-Spot-ETFs für XRP nun den sechsten Tag in Folge Zuflüsse verzeichneten.

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  • Franklin XRP ETF (XRPZ): Verbuchte Nettozuflüsse von 3,13 Millionen US-Dollar.
  • Grayscale XRP ETF (GXRP): Registrierte Zuflüsse in Höhe von 2,6 Millionen US-Dollar.

Die historischen Nettozuflüsse aller XRP-Spot-ETFs summieren sich mittlerweile auf 1,26 Milliarden US-Dollar. Diese anhaltende Kapitalzufuhr deutet darauf hin, dass Großanleger die aktuelle Phase nutzen, um Positionen aufzubauen, während kurzfristig orientierte Marktteilnehmer abwarten.

Makro-Gegenwind und technischer Fortschritt

Das breitere Marktumfeld bleibt herausfordernd. Die US-Notenbank Federal Reserve beließ den Leitzins am Mittwoch unverändert bei 3,75 Prozent und signalisierte keine sofortigen Senkungen. Während dies bei vielen Risiko-Assets für Verkaufsdruck sorgte, wurde das Abwärtsrisiko bei XRP durch Käufe kleinerer Investorengruppen ("Smaller Whales") abgefedert, die das Angebot aufnahmen, das von größeren Haltern auf den Markt geworfen wurde.

Technologisch macht das Netzwerk unterdessen Fortschritte: Das XRP Ledger (XRPL) befindet sich in der Abstimmungsphase für das Update v3.1.0. Sollte dieses angenommen werden, würde ein natives Kreditprotokoll (Lending Protocol) eingeführt, das DeFi-Funktionen direkt auf Protokollebene ermöglicht, ohne auf externe Smart Contracts angewiesen zu sein.

Der heutige Donnerstag fungiert als unmittelbarer Katalysator für die weitere Preisrichtung. Investoren sollten das Ergebnis der Senatsabstimmung genau beobachten, da eine regulatorische Klarstellung das Potenzial besitzt, den seit Jahresanfang bestehenden leichten Abwärtstrend zu brechen.

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