Der britische Energiekonzern BP treibt seine globalen Förderprojekte weiter voran. Während ein neues Gasfeld in Angola die Produktion aufnimmt und die Exploration im Kaspischen Meer anläuft, trübt sich das makroökonomische Umfeld ein. Ein überraschender Rückgang der globalen Ölpreise stellt die Robustheit der aktuellen Strategie auf die Probe.

Fokus auf Gas und Exploration

Die operativen Fortschritte zeigen sich derzeit auf zwei Kontinenten. In Angola startete kürzlich die Förderung im Quiluma-Feld, das Teil des New Gas Consortiums ist. Bis Ende 2026 soll die Produktion dort auf rund 330 Millionen Standardkubikfuß Gas pro Tag steigen. Das geförderte Gas wird in einer Onshore-Anlage in Soyo verarbeitet und anschließend für den internationalen Export an Angola LNG weitergeleitet.

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Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen eine strategische Vereinbarung mit der staatlichen aserbaidschanischen Ölgesellschaft SOCAR. Ziel dieser Kooperation ist es, durch die Auswertung vorhandener seismischer Daten ein neues 3D-Modell für den aserbaidschanischen Sektor des Kaspischen Meeres zu erstellen. BP übernimmt dabei die Datenverarbeitung, um die geologischen Risiken für künftige Bohrungen in der Region zu minimieren.

Gegenwind vom Ölmarkt

Diese operativen Erfolge treffen aktuell auf ein schwierigeres Marktumfeld. Am heutigen Mittwoch gaben die internationalen Ölpreise spürbar nach, wobei die Sorte Brent über zwei Prozent einbüßte. Verantwortlich für diesen Preisdruck ist in erster Linie eine Einigung zwischen der irakischen Regierung und der kurdischen Regionalregierung. Diese sieht vor, die Rohölexporte über die türkische Ceyhan-Pipeline mit einem Volumen von mindestens 100.000 Barrel pro Tag wieder aufzunehmen. Zusätzlich belasteten überraschend stark gestiegene US-Rohöllagerbestände, die laut API-Daten um über 6,5 Millionen Barrel zulegten, die Notierungen.

Trotz der nachgebenden Ölpreise honorieren die Anleger die operativen Fortschritte des Konzerns. Die Aktie markierte am heutigen Mittwoch mit 6,37 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und baut damit ihr starkes Jahresplus auf über 25 Prozent aus. Mit der schrittweisen Produktionssteigerung in Angola bis Ende 2026 hat das Management einen klaren Fahrplan für das mittelfristige Volumenwachstum im Gasgeschäft vorgelegt.

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