Der britische Energieriese meldet sich eindrucksvoll zurück und beendet die Handelswoche mit einem deutlichen Ausrufezeichen. Getrieben von massiven Aktienrückkäufen, operativer Entwarnung bei kritischer Infrastruktur und neu aufgeflammten Übernahmespekulationen rückt der Titel wieder in den Fokus der Anleger. Doch reicht dieser explosive Mix aus guten Nachrichten, um die Aktie dauerhaft aus der jüngsten Lethargie zu reißen?

Vertrauensbeweis durch das Management

Ein wesentlicher Treibsatz für die aktuelle Stärke ist die aggressive Kapitalstrategie des Konzerns. BP kaufte allein am Freitag rund 1,56 Millionen eigene Aktien zurück und knüpfte damit nahtlos an die hohen Volumina der Vortage an.

Dieser Schritt ist mehr als nur finanzielle Kosmetik: Das Management sendet damit ein klares Signal der Stärke an den Markt. Trotz der anhaltenden Volatilität am Ölmarkt demonstriert BP massives Vertrauen in den eigenen Cashflow. Durch die Verringerung der freien Aktienanzahl wird theoretisch der Gewinn pro Aktie gesteigert und gleichzeitig eine Kursunterstützung eingezogen.

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Entwarnung an der Pipeline-Front

Auch operativ lichten sich die Wolken, was die Risikoprämie der Aktie reduziert. Das Leck an der für die Region kritischen Olympic Pipeline wurde identifiziert und der Betrieb konnte teilweise wieder aufgenommen werden.

Für Investoren ist das eine entscheidende Nachricht: Die Angst vor langfristigen Umsatz-Ausfällen oder unkalkulierbaren Umweltstrafen ist damit vom Tisch. Die schnelle Eindämmung des Problems beseitigt einen Unsicherheitsfaktor, der den Kurs zu Beginn der Woche noch belastet hatte.

Castrol-Gerüchte und Analysten-Lob

Die größte Kursfantasie wecken jedoch weiterhin die Spekulationen um die Schmierstoffsparte Castrol. Marktberichte über einen möglichen Verkauf halten sich hartnäckig, wobei Bewertungen von bis zu 8 Milliarden US-Dollar im Raum stehen. Ein solcher Deal würde das Portfolio straffen und massiv Kapital für den Schuldenabbau oder Investitionen in erneuerbare Energien freisetzen.

Passend zur verbesserten Stimmung hoben die Analysten von Zacks ihre Gewinnschätzungen für das Jahr 2025 auf 2,85 US-Dollar pro Aktie an. Mit einem Schlusskurs von 5,18 Euro (+1,31 %) und technischen Kaufsignalen im Rücken startet BP gestärkt in die neue Woche. Die Kombination aus Dividendenstärke und Übernahmefantasie könnte den Weg für weitere Kursgewinne ebnen.

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