Cardano: Streit eskaliert
Charles Hoskinson kämpft an zwei Fronten: Während der ADA-Kurs wichtige Unterstützungslinien durchbricht, liefert sich der Gründer einen öffentlichen Schlagabtausch mit der Ripple-Führung und US-Regulierern. Die Stimmung ist angespannt – droht angesichts massiver Verkäufe durch Großanleger nun der nächste Rutsch nach unten?
Regulierungs-Zoff spaltet die Branche
Auslöser der jüngsten Unruhe ist der US-amerikanische „CLARITY Act“. Charles Hoskinson stellt sich vehement gegen den Gesetzentwurf, der die Frist für einen Kompromiss am 1. März 2026 verstreichen ließ. Während Banken wie JPMorgan Chancen für institutionelle Anleger sehen, warnt der Cardano-Gründer vor einer Falle: Der Entwurf könnte neue digitale Assets pauschal als Wertpapiere klassifizieren und der Börsenaufsicht SEC willkürliche Macht verleihen.
Dieser Konflikt führte zu einem offenen Streit mit Ripple. Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, argumentierte pragmatisch, dass selbst ein fehlerhaftes Gesetz besser sei als gar keines. Hoskinson konterte scharf und warf Ripple vor, die Leiter hinter sich hochzuziehen, statt für ein prinzipienbasiertes Rahmenwerk zu kämpfen. Ripple-CTO David Schwartz wies die Vorwürfe zurück und verteidigte den pragmatischen Kurs seines Unternehmens. Der Riss zwischen den Idealisten und den Pragmatikern der Krypto-Branche vertieft sich zusehends.
Großanleger ziehen Kapital ab
Diese politischen Grabenkämpfe treffen auf einen ohnehin geschwächten Markt. ADA notiert aktuell bei rund 0,2646 Dollar und verlor in den letzten 24 Stunden gut 3 Prozent. Auf Monatssicht summieren sich die Verluste auf 11 Prozent, womit der Token über 90 Prozent unter seinem Allzeithoch liegt.
Besorgniserregend sind die Daten des Analysehauses Santiment: Große Wallets mit Beständen zwischen 100.000 und 100 Millionen Token haben ihre Positionen drastisch reduziert. Seit dem 24. Februar 2026 wurden rund 260 Millionen ADA abgestoßen. Auch der Terminmarkt bestätigt die Skepsis. Laut Coinglass sind die Finanzierungsraten (Funding Rates) mit -0,009 Prozent in den negativen Bereich gerutscht, was auf eine Zunahme von Leerverkäufen hindeutet.
Kritische Marken im Fokus
Aus technischer Sicht spitzt sich die Lage zu. Die Verkäufer haben eine Widerstandszone zwischen 0,29 und 0,30 Dollar etabliert. Analyst Ali Martinez markiert die Marke von 0,245 Dollar als entscheidenden Boden. Sollte dieser Bereich nicht halten, drohen laut seiner Analyse weitere Abverkäufe bis auf 0,112 Dollar oder sogar 0,051 Dollar.
Hoffnung macht lediglich das makroökonomische Umfeld. Analyst Dan Gambardello verweist auf den US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, der im Februar auf 52,4 Prozent stieg. Historisch korrelierten solche Wachstumsphasen oft mit Liquiditätszuflüssen in den Kryptomarkt. Hält die Unterstützung bei 0,24 Dollar, wäre basierend auf diesen Indikatoren eine Erholung bis 0,38 Dollar denkbar. Marktbeobachter Mentor sieht eine definitive Bodenbildung oberhalb von 0,25 Dollar als Voraussetzung für jeden nachhaltigen Aufwärtstrend.
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